Manuka-Honig – Wissenswertes über den Wunderhonig

Manuka-Honig erfreut sich einer stetig wachsenden Beliebtheit, ist aber noch nicht für jeden ein Begriff. In diesem Artikel bietet ihnen eine promovierte Diplom-Biologin wertvolle Informationen über den beliebten Honig. Info-Grafiken und ein Erklärvideo runden die Informationen ab. Welche Anwendungsmöglichkeiten gibt es? Wie wirkt Manuka-Honig? Was sagt eigentlich die Wissenschaft dazu? Was sollte man beim Kauf von Manuka Honig beachten?

Was ist Manuka-Honig?

Manuka-Honig ist ein neuseeländischer Bienenhonig, der in der traditionellen Medizin Neuseelands schon lange Anwendung findet und in den letzten Jahren immer mehr Einzug in die Schulmedizin erhält. Vor allem die besondere antibakterielle Wirkung macht Manuka-Honig so einzigartig und hebt ihn von anderen Honigen ab.

Neugierig? Erfahre mehr über die Geschichte von Manuka Honig!
Die Geschichte hinter Manuka-Honig
Die Ureinwohner Neuseelands, die Maori, verwenden Manuka schon seit Jahrhunderten als Heilmittel. Vor allem die Tohunga puna ora, die maorischen Heiler1, wussten um die medizinischen Wirkungen des Manuka-Baumes. Der Entdecker James Cook und seine Mannschaft beobachteten im Jahr 1769 die Maori dabei, wie sie verschiedene Pflanzenteile des Manuka-Baumes zur Linderung bestimmter Krankheiten nutzten. Eine Zubereitungsart war das Aufbrühen von Tee. Daher bezeichnete James Cook den Manuka-Baum als Teebaum. Allerdings darf er nicht mit dem australischen Teebaum verwechselt werden, aus dem beispielsweise Teebaumöl gewonnen wird. Der in Neuseeland heimische Manuka-Baum wächst aber auch in Australien.

 

Die Maori verwendeten selbst zubereitete Mittel aus allen möglichen Teilen des Manuka-Baumes zur Behandlung folgender Leiden:

  • Verbrennungen
  • Entzündungen
  • Infektionen
  • Verletzungen
  • Schmerzen
  • Unruhe
  • Verdauungsprobleme

Je nach Leiden wandten die Maori die Zubereitungen zur inneren oder äußeren Behandlung an. Besonders die als „pia Manuka“ bezeichnete süße Delikatesse war sehr beliebt. Pia Manuka ist eine weiße, gummiartige Absonderung der Äste des Manuka-Baumes und wurde unter anderem Säuglingen bei Verdauungsproblemen gegeben. Die übrigen Bewohner Neuseelands verkannten den medizinischen Nutzen der Manuka-Pflanze lange Zeit und vor allem Farmer verschrien Manuka als störendes Unkraut. Es gab sogar eine Anti-Manuka-Kampagne, um Manuka möglichst auszurotten. Zum Glück war die Kampagne nicht erfolgreich und sowohl der ökologische als auch ökonomische Nutzen von Manuka setzte sich seit den 1070er Jahren immer mehr durch.2

Wachsende Beliebtheit auch außerhalb Neuseelands
Hierzulande erlangte Manuka seit den 1980er-Jahren eine stets wachsende Beliebtheit. Dazu zählen neben Manuka-Honig noch Manuka-Bienenharz (Propolis), Manuka-Öl und Manuka-Tee. Das Interesse an Manuka-Honig nimmt auch unter Medizinern und Forschern auf der ganzen Welt zu, die die Heilwirkungen von Manuka-Honig wissenschaftlich untersuchen und teilweise schon in Kliniken nutzen. Dies begann mit Professor Peter Molan von der University of Waikato in Neuseeland, der die antibakterielle Wirkung von Manuka-Honig auf verschiedene Bakterienarten testete.

Anwendungen der Maori3, 4

  • Blätter des Manuka-Baumes als Teeaufguss bei Schnupfen, Husten, Fieber oder bei Erkrankungen des Harntraktes
  • Manuka-Öl bei Verstopfung, Entzündungen und zur Desinfektion
  • Kauen von Manuka-Rinde bei Schlafproblemen oder Angstzuständen
  • Einreiben von schmerzenden Gelenken mit Manuka-Öl oder -Rinde
  • Sud aus der inneren Manuka-Rinde als Mundspülung, bei Schmerzen, Durchfall und zur Beruhigung
  • Kauen und Schlucken von jungen Manuka-Trieben bei Darminfekten mit Durchfall
  • Pia Manuka (gummiartige Ausschwitzungen der Manuka Pflanze) bei Verbrennungen, Wunden oder bei Husten
  • Kauen der Manuka-Samen bei Magenproblemen oder Durchfall
  • Manuka-Samen als Wundverband
  • Aufgebrühte Manuka-Samen bei Entzündungen

Was ist das Besondere an Manuka-Honig?

Manuka-Honig vereint die Besonderheiten des Manuka-Baumes und die guten Eigenschaften von Honig. Ganz allgemein wird Honig eine gesundheitsfördernde und teilweise keimtötende Wirkung zugeschrieben. Dabei soll die hohe Zuckerkonzentration des Honigs den Keimen Wasser entziehen, so dass diese absterben. Ebenso stellt der niedrige pH-Wert von Honig ein für Bakterien ungeeignetes saures Milieu dar. Außerdem enthält Honig das Enzym Glucose-Oxidase, das Wasserstoffperoxid bildet. Wasserstoffperoxid wirkt desinfizierend. Allerdings ist umstritten, ob Honig auf diese Weise für einen medizinischen Gebrauch tatsächlich ausreichend keimtötend wirkt.

Wodurch kommt die antibakterielle Wirkung des Manuka-Honigs zustande?

Die antibakterielle Wirkung von Manuka-Honig ist hingegen anerkannt. Forscher entdeckten, dass eine besondere Substanz, das Methylglyoxal (MGO), verantwortlich für die antibakterielle Wirkung ist.5, 6 Manuka-Honig enthält im Gegensatz zu anderem Honig beachtliche Mengen an Methylglyoxal, wodurch Manuka-Honig zu einem medizinisch sehr wertvollen Mittel wird.

Die antibakterielle Wirkung von Methylglyoxal wird als nicht-peroxidische Aktivität (NPA) bezeichnet, um sie von den Wirkungsweisen herkömmlichen Honigs abzugrenzen. Doch Methylglyoxal ist nicht der einzige antibakterielle Wirkstoff im Manuka-Honig. Auch Flavonoide und Phenolsäuren gelten als antibakterielle Substanzen. Somit bietet Manuka-Honig gleich mehrere Ansätze, um erfolgreich gegen Bakterien vorzugehen. Dadurch wird es für Bakterien schwerer, sich Manuka-Honig anzupassen und Resistenzen zu bilden. Das könnte ein entscheidender Vorteil von Manuka-Honig gegenüber synthetischen Antibiotika sein.

Die Herstellung von Manuka-Honig

Manuka-Honig
Eine neuseeländische Biene auf einem Manuka Blütenzweig.

Honigbienen der Art Apis mellifera erzeugen Manuka-Honig, indem sie den Nektar der Südseemyrte sammeln und zu Honig weiterverarbeiten. Der wissenschaftliche Name der Südseemyrte ist Leptospermum scoparium. Sie wird aber auch Manuka-Baum genannt, wobei das Wort „Manuka“ auf die Sprache der Maori zurückgeht. Kahikatoa ist eine weitere maorische Bezeichnung für die Südseemyrte. Die Südseemyrte kann als Baum oder Strauch wachsen und blüht von Dezember bis Februar mit weißen oder rosafarbenen Blüten.

Fleißige Bienen erledigen den größten Teil der Arbeit
Die Verarbeitung von Nektar zu Honig erreichen Bienen im Wesentlichen durch Aufspaltung von Stärke zu Glucose (Traubenzucker) und Fructose (Fruchtzucker) sowie durch Wasserentzug. Die Biene selbst schafft die Eindickung so weit, dass der unreife Honig nur noch einen Wassergehalt von etwa 40 Prozent hat. Anschließend geben die Bienen den unreifen Honig in die Waben des Bienenstocks, wo er durch Verdunstung weiter an Wasser verliert. Die Bienen unterstützen die Verdunstung aktiv durch Flügelschlag, Lüftung und Temperaturregulation. Reifer Honig sollte einen Wassergehalt von unter 20 Prozent haben, damit er vor Gärprozessen geschützt ist. Idealerweise liegt der Wassergehalt von Manuka-Honig zwischen 16 und 18 Prozent.

Bakterien sind wichtig für den MGO-Gehalt
Außerdem erfüllen Bakterien bei der Reifung des Honigs einen besonderen Zweck, die in den Bienen leben. Zum einen sind sie für den pH-Wert des Honigs verantwortlich und zum anderen produzieren sie ein Stoffwechselabbauprodukt, das durch anschließenden Wasserentzug zum Methylglyoxal wird. Zusammen mit dem unreifen Honig werden die Bakterien von den Bienen in die Waben befördert, wo sie ihr Werk vollenden. Mit der Reifung des Honigs sterben immer mehr Bakterien ab, da ihnen der sinkende Wassergehalt und der ansteigende MGO-Gehalt das Überleben erschweren. Der Nektar der Manuka-Blüten enthält besonders viel von dem Ausgansstoff, der mit Hilfe der Bakterien und anschließendem Wasserentzug zu Methylglyoxal umgebaut wird. Nur Manuka-Honig ist daher reich an Methylglyoxal.

Wenn der Honig reif ist, verschließen die Bienen die Waben mit einem Wachsdeckel. Dann ist es für die Imker Zeit, den Honig zu ernten. Die Imker entfernen die Wachsdeckel und schleudern mit einer speziellen Zentrifuge den Honig aus den Waben. Anschließend filtern sie den Honig, bevor er abgefüllt wird und fertig für den Verkauf ist.

Was enthält Manuka-Honig?

Charakteristisch für Manuka-Honig sind vor allem ein hoher Gehalt an Methylglyoxal und Leptosperin. Der nachfolgenden Grafik könnt ihr die genauen Inhaltsstoffe von Manuka-Honig entnehmen.

Anwendungsgebiete von Manuka-Honig

Die Anwendungsmöglichkeiten von Manuka-Honig und anderen Manuka-Produkten sind vielfältig. Manuka-Honig eignet sich als Nahrungsmittel, als Naturheilmittel und für zahlreiche kosmetische Anwendungen. Außerdem wenden Mediziner Manuka-Honig zur Behandlung von Wunden an oder verschreiben ihn bei bestimmten Hauterkrankungen.

Anwendungsmöglichkeiten von Manuka-Honig

  • als Nahrungsmittel
  • bei Akne, Schuppenflechte, Neurodermitis
  • zur Hautpflege
  • bei Sonnenbrand
  • bei Lippenherpes
  • zur Mundhygiene
  • bei Erkältungen, anderen Infekten und Entzündungen
  • zur Desinfektion
  • zur Unterstützung des Immunsystems
  • bei Wunden, schweren Verbrennungen und chronischen Entzündungen (ärztliche Behandlung!)
  • ggf. zur Krebstherapie (ärztliche Behandlung!)

Was bedeutet UMF und MGO?

Um die antibakterielle Wirkung von Manuka-Honig besser einzustufen, wurde der „unique manuka factor“ (UMF) ins Leben gerufen. Der UMF steht im direkten Zusammenhang mit dem MGO-Gehalt. Schließlich gilt Methylglyoxal als antibakterieller Wirkstoff des Manuka-Honigs.

Gut zu wissen!
Je höher der MGO-Gehalt ist, desto höher ist der UMF-Wert.

Der UMF-Wert ist allerdings älter als das Wissen um Methylglyoxal. Daher kann der UMF-Wert nach der ursprünglichen Methode unabhängig vom MGO-Erhalt ermittelt werden. Dazu wird an Bakterienkulturen getestet, wie anti-bakteriell die Honigproben tatsächlich wirken. Der erzielte Effekt wird dann mit der Wirkung einer sogenannten Phenollösung verglichen. Phenollösungen wurden früher als Desinfektionsmittel verwendet und es ist bekannt, wie stark anti-bakteriell eine Phenollösung in einer bestimmten Konzentration wirkt. Die angegebene Zahl hinter dem UMF-Wert entspricht daher der Konzentration einer Phenollösung mit einer entsprechend starken anti-bakteriellen Wirkung. Ein Manuka-Honig mit einem UMF-Wert von 10 hat beispielsweise eine vergleichbar starke anti-bakterielle Wirkung wie eine 10-prozentige Phenollösung.

Inzwischen wird der UMF-Wert mit Hilfe des MGO-Gehalts auch berechnet.

Gut zu wissen!
Ab einem MGO-Gehalt von 100 mg/kg wird dem Manuka-Honig bakterientötende oder zumindest das Wachstum von Bakterien hemmende Wirkung attestiert.5

UMF-Werte entsprechen laut UMF(R) Honey Association folgenden MGO-Konzentrationen:7

UMF-WertMGO-Konzentration
5Ab 83 mg/kg
10Ab 263 mg/kg
15Ab 514 mg/kg
20Ab 829 mg/kg
25Ab 1200 mg/kg

UMF dient aber auch als eingetragenes Qualitätssiegel. Es wird von dem unabhängigen neuseeländischen Verband UMF Honey Association kontrolliert und garantiert die Echtheit des neuseeländischen Manuka-Honigs und den angegebenen UMF-Wert. Ein + hinter dem UMF-Wert bedeutet, dass der MGO-Gehalt höher ist als der angegebene UMF-Wert, aber niedriger ist als der MGO-Gehalt der nächsten UMF-Stufe. Darüber hinaus steht der UMF-Wert auch in direktem Zusammenhang zur antioxidativen Wirkung von Manuka-Honig und zum Gehalt an Phenolverbindungen, wie Wissenschaftler aus Nordirland 2015 herausfanden.8

Welche Manuka-Produkte gibt es?

Aufgrund seiner vielfältigen Anwendungsgebiete gibt es dementsprechend viele verschiedene Produkte aus Manuka-Honig:

  • Manuka-Honig als Nahrungsmittel
  • Bonbons
  • Manuka-Tee
  • Manuka-Öl
  • Cremes, Lotionen, Gele für Gesicht und Körper
  • Gesichtsmasken
  • Lippenpflege
  • Zahnpasta
  • Seife
  • Hand- und Nagelcreme
  • Anti-Aging-Produkte
  • Rachenspray/Nasenspray
  • Medihoney und anderer medizinischer Honig

Manuka-Honig essen

Manuka-Honig kann wie jeder andere Honig als Nahrungsmittel verzehrt werden. Er wird aber auch gezielt zur heilenden Unterstützung bei einigen Leiden eingenommen. Üblich ist es, einen Teelöffel Manuka-Honig im Mund langsam zergehen zu lassen und nicht direkt danach etwas zu trinken oder zu essen.

Wie schmeckt Manuka-Honig?

Manuka-Honig-Glas
Charakteristisch ist eine hell- bis dunkelbraune Farbe.
Manuka-Honig schmeckt würzig, herb und weniger süß als anderer Honig. Er hat eine hell- bis dunkelbraune Farbe. Die Farbe von Honig kann ein Anzeichen dafür sein, wie viel antioxidative Phenolverbindungen er enthält.

Gut zu wissen!
Je dunkler der Manuka-Honig ist, desto reicher an Phenolen und desto antioxidativer ist der Honig Wissenschaftlern zufolge.9

Welche Manuka Produkte haben welche Wirkung?

Bonbons mit Manuka-Honig

Manuka Bonbons
Lutschbonbons mit Manuka Honig und Propolis.
Bonbons mit Manuka-Honig werden als Wundermittel bei Halsschmerzen, Zahnfleischentzündungen und Ähnlichem angepriesen. Allerdings ist der Anteil an Manuka-Honig im Bonbon meist sehr gering. In einigen Bonbons macht Manuka-Honig nicht einmal 5 Prozent des Bonbons aus. Selbst wenn auf der Verpackung als MGO-Wert 400 angegeben ist, bezieht sich das lediglich auf den enthaltenen Honig, nicht auf das Endprodukt. Der MGO-Gehalt eines Bonbons ist also sehr viel geringer.

Stattdessen ist die Hauptzutat in der Regel zugesetzter Zucker. Die vielversprechenden Wirkungen des Manuka-Honigs sind daher für Manuka-Bonbons eher weniger zu erwarten.

Dafür schmecken sie zumindest gut und es gibt sie in unterschiedlichen Geschmacksrichtungen. Bei Entzündungen des Mund- und Rachenraums ist purer Manuka-Honig jedoch die sicherere Wahl.

Einige Manuka-Bonbons enthalten zudem Propolis, das ebenfalls anti-bakteriell wirken soll.

Manuka-Tee

Manuka Tee
Manuka Tee wird gerne bei Erkältungen getrunken.
Manuka-Tee wird aus den Blättern des Manuka-Baumes zubereitet. Dazu werden die Blätter von wild wachsenden Bäumen gepflückt und getrocknet. Anschließend kommt der Manuka-Tee in den Handel und kann online oder in gut sortierten Teeläden gekauft werden. Manuka-Tee wird gerne bei folgenden Beschwerden getrunken:

  • Erkältung
  • Fieber
  • Blasenentzündungen
  • Bestimmte Erkrankungen der Niere (harntreibende Wirkung)
  • Entzündungen des Magen-Darm-Traktes
  • Verdauungsprobleme

Damit kommt der Manuka-Tee den traditionellen Anwendungen der Maori sehr nah. Die Maori haben neben den Blättern auch noch die Rinde des Manuka-Baumes mit heißem Wasser aufgegossen und als Tee getrunken. Die Blätter enthalten das wertvolle Manuka-Öl, dessen Inhaltsstoffe hauptsächlich für die entsprechenden Wirkungen verantwortlich gemacht werden.10, 11

Manuka-Honig in Tee
Oft werden auch unterschiedliche Teesorten als Manuka-Tee bezeichnet, wenn sie mit Manuka-Honig gesüßt sind. Dabei handelt es sich jedoch nicht um Manuka-Tee im eigentlichen Sinn, sondern um Grüntee oder Kräutertees mit Manuka-Honig.

Gut zu wissen!
Wer Manuka-Honig in heißen Getränken genießen möchte, sollte den Honig erst nach dem Erhitzen hinzugeben. Auch wenn Methylglyoxal recht stabil ist, bleiben alle Inhaltsstoffe besser erhalten und werden nicht schon während des Erhitzens zerstört.

Manuka-Öl
Manuka-Öl ist ein ätherisches Öl, das Studien zufolge Bakterien und Pilze abtöten kann sowie entzündungshemmende Eigenschaften aufweist.10, 11 Darüber hinaus kommt Manuka-Öl auch als Aromatherapie zum Einsatz. In dem Fall soll es zur Entspannung beitragen.

Manuka-Öl wird im Gegensatz zu Manuka-Honig ohne den Einsatz von Bienen gewonnen. Aus den Zweigen und Blättern des Manuka-Baumes wird das Öl mittels Wasserdampfdestillation ausgezogen. Manuka-Öl hat eine gelbbraune Farbe und riecht ein wenig nach Honig.

Manuka-Öl soll noch besser gegen bakterielle Infektionen helfen als das bekanntere Teebaumöl und zusätzlich antioxidativ wirken.11, 12 Manuka-Öl enthält verschiedene wirksame Inhaltsstoffe:

  • Flaveson: gegen Lippenherpes
  • Leptospermon: gegen Lippenherpes; charakteristisch für Manuka-Öl
  • Triketone
  • Calamenen
  • Cineol
  • Cadinene
  • Terpene (u. a. Selinen, Cubeben, Copaen)

Manuka-Honig als Creme
Manuka-Honig wird zu kosmetischen Zwecken in Hautcremes verwendet. Diese Manuka-Honig-Cremes sollen bei trockener und rissiger Haut sowie bei unreiner Haut helfen. Durch die antibakterielle Wirkung des Manuka-Honigs sollen die Cremes zudem Akne lindern und somit ebenso die durch Akne oft entstehenden Narben abmildern.

Manuka-Honig soll außerdem bei Schuppenflechte und Neurodermitis Linderung verschaffen.13 Auch bei anderen chronischen Entzündungen der Haut, Wunden oder Verbrennungen können Produkte mit Manuka-Honig eingesetzt werden. In solchen extremen Fällen sollte die Behandlung jedoch von einem entsprechenden Facharzt durchgeführt werden. Denn wie wissenschaftliche Studien zeigen, gibt es auch einige Fälle, in denen die Behandlung mit Manuka möglicherweise nicht ratsam ist14 oder für die spezieller medizinischer Manuka-Honig die deutlich bessere Wahl ist.15

Zur täglichen Pflege der Haut sind Manuka-Honig-Cremes mit niedrigen UMF-Werten am besten geeignet und vollkommen ausreichend. Ist die antibakterielle Wirkung des Manuka-Honigs besonders gewünscht, sollte der UMF-Wert höher liegen. Gerade bei Cremes ist dies aber schwer zu erkennen. Oft sind gar keine MGO-Gehalte angegeben oder lediglich die Werte vom enthaltenen Honig. Wenn also auf der Creme steht, dass sie Manuka-Honig mit MGO 250+ enthält, bezieht sich die MGO-Angabe nur auf den Honig-Anteil. Welchen Anteil Manuka-Honig und damit MGO letztlich von der gesamten Creme ausmacht, geht daraus nicht hervor. Einige Hersteller geben jedoch auch an, wie hoch der Prozentanteil des Manuka-Honigs in der Creme ist. Das sollte beim Kauf berücksichtigt werden.

Gele und Gesichtsmasken mit Manuka-Honig
Außerdem gibt es Gele und Gesichtsmasken, die Manuka-Honig enthalten. Manuka-Gesichtsmasken sind mit einem hohen Anteil an Manuka-Honig erhältlich, so dass die durch Studien belegten Wirkungen des Manuka-Honigs erwartet werden können.

Manuka-Gele enthalten neben Manuka-Honig oft auch Manuka-Öl. Manuka-Gel wird zum Auftragen auf die Haut nach dem Sonnenbaden oder bei leichten Verbrennungen empfohlen. Es soll die Haut kühlen und beruhigen. Laut einer Studie besitzt 10-prozentiges Manuka-Öl das Potential, schädigende Effekte von UV-Licht zu reduzieren.16

Die meisten Manuka-Gele enthalten jedoch nur 2 Prozent Manuka-Öl. Es ist möglich, dass das in Kombination mit den anderen Wirkstoffen wie Manuka-Honig ausreicht. Durch unabhängige Studien gesichert ist es jedoch nicht.

Creme mit Manuka-Honig selbst herstellen
Umgehen kann man das Problem der ungewissen Wirksamkeit, indem man sich an den Empfehlungen anderer orientiert und die Cremes austestet. Entweder sie helfen oder nicht.

Die einfachere und günstigere Methode ist jedoch, sich selbst eine Creme aus Manuka-Honig herzustellen. Hier empfiehlt es sich ebenfalls, sich durch Ausprobieren langsam an die für den individuellen Zweck beste Zusammensetzung heranzutasten. Da man aber am Anfang immer nur kleine Mengen herstellen kann, ist der Verlust nicht so groß. Außerdem verbraucht man auf diese Weise nicht mehr als nötig und spart weiteres Geld. Darüber hinaus muss nicht der ganze Honig als Creme verarbeitet werden, sondern er kann flexibel eingesetzt werden. So, wie es gerade passt.

Am einfachsten gelingt die selbstgemachte Creme mit einer schon fertigen Basiscreme, der man lediglich noch Manuka-Honig beimischt. Ich verwende beispielsweise ganz gerne die Wolff Basiscreme als Grundlage. Je nach individuellem Hauttyp und dem genauen Anwendungswunsch können noch weitere Inhaltsstoffe hinzugefügt werden. Wenn die natürliche Schutzbarriere der Haut wie bei offenen Wunden nicht mehr intakt ist, sollte jedoch ausschließlich steriler medizinscher Honig aufgetragen werden.

Manuka-Seife und Hand- und Nagelcreme mit Manuka-Honig
Manuka-Seife soll die Haut verjüngen, reparieren, ihr Feuchtigkeit spenden und leicht desinfizierend reinigen. Die gleichen Effekte sollen Hand- und Nagelcremes mit Manuka-Honig bringen und zusätzlich die Nägel stärken. Der für die Seife und Handcreme verwendete Manuka-Honig hat meist eine MGO-Auszeichnung von 250. Auch in dem Fall bezieht sich das Label nur auf den Honig und nicht auf das gesamte Produkt. Ob sie genügend Manuka-Honig enthalten, um die Wirkversprechen einhalten zu können, ist daher nicht sicher.

Anti-Aging-Produkte mit Manuka
Einige Manuka-Produkte versprechen den Verbrauchern einen Anti-Aging-Effekt. Die Studienlage zu Anti-Aging-Effekten von Manuka-Produkten ist jedoch sehr rar.

Wissenschaftler konnten immerhin Hinweise für Anti-Aging-Effekte von Manuka-Öl finden.16 Ihnen zufolge soll Manuka-Öl Hautalterungsprozesse abschwächen können, die durch UV-B-Strahlung verursacht werden. In Tierversuchen konnte 10-prozentiges Manuka-Öl Falten und eine Verdickung der Haut etwas mildern sowie den Abbau von Kollagenfasern unterdrücken. Andere Wissenschaftler konnten eine antioxidative Wirkung von Manuka-Öl nachweisen12. Als Antioxidans könnte Manuka-Öl die schädigende Wirkung von UV-Strahlung abschwächen. Schließlich entstehen durch die UV-Strahlung vermehrt Radikale, die an der Hautalterung beteiligt sind und die von Antioxidantien abgefangen und unschädlich gemacht werden können.

Hilft Bienengift zur Hautverjüngung?
Spezielle Cremes mit Manuka-Honig sollen die Haut straffen und somit Falten verringern. Dazu enthalten diese Cremes neben Manuka-Honig noch Bienengift. Für Bienengift sieht die Studienlage diesbezüglich nicht besser aus als für Manuka-Öl. Immerhin konnten Forscher aber in einer Studie mittels Bienengiftserum Falten auf den Gesichtern der Probanden leicht reduzieren.17

Was sagt die Wissenschaft zur Hautverjüngung durch Manuka-Honig?

Zu Manuka-Honig findet sich keine verlässliche wissenschaftliche Studie, die den Einfluss auf Falten oder ähnliche Hautalterungserscheinungen direkt untersucht. Es gibt jedoch andere Studien, die dem Manuka-Honig kollagenaufbauende und antioxidative Wirkungen zuschreiben.

Fördert Manuka-Honig den Kollagenaufbau?
In Tierversuchen konnte mit einem 66-prozentigen Manuka-Honig-Gel der Kollagen- und Bindegewebsaufbau nach einer Verletzung verstärkt werden.18 Ältere Studien konnten bereits für herkömmlichen Honig eine kollagenaufbauende Wirkung in Tierversuchen nachweisen.19, 20

Sowohl die direkte Auftragung von Honig auf eine Wunde der Haut als auch das Einnehmen von Honig führte zu einer vermehrten Kollagenbildung. Die Forscher vermuten, dass das im Honig enthaltene 3-Deoxyglucoson eine Rolle dabei spielt.

Im Rahmen einer Studie aus dem Jahr 2011 behandelten Mediziner nichtheilende Wunden von 34 Patienten mit Honigverbänden.21 Auch sie beobachteten eine verbesserte Kollagenbildung durch die Honigbehandlung und die Wunden begannen zu heilen.

Die antioxidative Wirkung von Manuka-Honig

Die antioxidative Wirkung von Manuka-Honig haben mehrere Studien chemisch nachgewiesen.8, 22-24 Zudem ist bekannt, dass Flavonoide und Phenolsäuren antioxidative Eigenschaften besitzen und in Manuka-Honig enthalten sind. In einer biologischen Studie erreichten Wissenschaftler eine schützende Wirkung von Manuka-Honig vor oxidativen Schäden.25 Dazu fütterten sie Ratten 30 Tage lang zusätzlich zu ihrer üblichen Nahrung mit Manuka-Honig. Durch die antioxidative Wirkung des Manuka-Honigs verringerten sich DNA-Schäden, die durch oxidativen Stress zustande kommen. Jede Ratte erhielt pro Fütterung die Menge Manuka-Honig, die etwa einem Teelöffel entspricht. Übertragen auf den Menschen wäre das zunächst eine riesige Menge Honig, die gegessen werden müsste. Allerdings ist es möglich, dass die direkte Anwendung auf der Haut oder eine längerfristige Einnahmedauer die nötige Tagesration verringern kann.

Einen ähnlichen Effekt von Manuka-Honig beschreibt eine Studie aus dem Jahr 2018, in der Manuka-Honig menschliche Blutzellen vor oxidativen DNA-Schäden schützte.26 Außerdem konnte Manuka-Honig in einer weiteren biologischen Studie die Leber von Ratten vor oxidativem Stress schützen.27 Sie schreiben den schützenden Effekt den in Manuka-Honig enthaltenen Substanzen Heneicosan und Hydroxyzimtsäuren zu.

All diese Studien zusammengenommen kann die Vermutung begründen, dass Manuka-Honig sich nicht nur positiv auf die Wundheilung, sondern auch auf die Hautalterung auswirkt. Mehr jedoch bislang noch nicht.

Manuka-Lippenpflege

Manuka Lippenpflege
Ein Manuka Lippenpflegestift, zur Pflege trockener Lippen.
Es gibt Lippenpflegeprodukte sowohl mit Manuka-Honig als auch mit Manuka-Öl. Beides soll die Lippen pflegen und gleichzeitig vor dem Ausbrechen von Lippenherpes schützen. Außerdem soll es lindernd wirken, wenn Lippenherpes bereits ausgebrochen ist.

Lippenherpes wird meistens durch das Herpes-Simplex-Virus 1 (HSV-1) ausgelöst und seltener durch das Herpes-Simplex-Virus 2 (HSV-2). HSV-2 ist hingegen häufiger für Genitalherpes verantwortlich.

Hilft Manuka-Honig bei Lippenherpes?

Mit der Wirkung von Manuka-Honig auf Herpesviren befasst sich eine experimentelle Studie.28 Die Wissenschaftler infizierten Zellkulturen mit HSV-1 und behandelten sie anschließend mit Manuka-Honig UMF 20 oder Aciclovir, dem üblicherweise gegen Lippenherpes eingesetzten Wirkstoff. Manuka-Honig erzielte in diesen Laborversuchen eine vergleichbare antivirale Wirkung gegen HSV-1 wie Aciclovir (Wirkstoff für die Behandlung von Herpes).

Etwas aussagekräftiger ist eine andere Studie, da sie die Behandlung von Lippenherpes und Genitalherpes mit Honig direkt am Patienten untersuchte.29 Allerdings nahmen nur 16 Patienten an der Studie teil und die Forscher geben nicht an, welchen Honig sie verwendeten. Insgesamt war die Behandlung mit Honig bei beiden Formen von Herpeserkrankung erfolgreicher als die Behandlung mit Aciclovir. Das Abheilen der Herpesbläschen verlief schneller und schmerzfreier mit Honig.

Wie hilfreich ist Manuka-Öl bei Lippenherpes?
Es gibt zwei Studien, die die Wirksamkeit von Manuka-Öl gegen Herpesviren bei Zellkulturen bestätigt haben. Die erste Studie fand heraus, dass die beiden Virustypen HSV-1 und HSV-2 durch Manuka-Öl gehemmt werden können, wenn sie vor einer Zellinfektion damit behandelt wurden.29 Eine Vorbehandlung der Zellkulturen mit Manuka-Öl, wirkte nicht gegen eine spätere Virusinfektion. Wenn die Zellen schon infiziert waren, half Manuka-Öl nur noch gegen das HSV-1, nicht gegen HSV-2. Die Forscher machten die beiden Inhaltsstoffe von Manuka-Öl Flaveson und Leptospermon für die Wirkung gegen die Herpesviren verantwortlich.

Die zweite Studie bestätigte die Ergebnisse im Wesentlichen. Darüber hinaus wurde in dieser Studie auch die Wirkung von Manuka-Öl auf Herpesstämme positiv getestet, die gegen Aciclovir schon resistent waren.31 Manuka-Öl könnte eine wirksame Alternative in der Behandlung von Lippenherpes sein. Allerdings sagen beide Studien nichts darüber aus, wie gut die Lippenpflegeprodukte mit Manuka-Öl gegen Lippenherpes beim Menschen wirken. Die Studien sprechen zumindest dann für eine Wirksamkeit, wenn die Konzentrationen von Flaveson und Leptospermon ausreichend sind. Außerdem kann die antibakterielle Wirkung des Manuka-Honigs und -Öls vor zusätzlichen bakteriellen Infektionen.

Manuka-Honig in Zahnpasta

Manuka Zahnpasta
Manuka Zahnpasta hat eine antibakterielle Wirkung.
Zahnpasta mit Honig klingt zunächst widersprüchlich, weil Honig eine beachtliche Menge an Zucker enthält. Die antibakterielle Wirkung des Manuka-Honigs übertrifft jedoch die kariesfördernde Wirkung des enthaltenen Zuckers. Der MGO-Gehalt sollte dafür aber schon recht hoch sein.

Studien sprechen für eine verbesserte Mundhygiene durch Manuka-Honig
Durch eine Pilotstudie im Jahr 2004 wurde bereits deutlich, dass Manuka-Honig mit einem UMF-Wert von 15 Zahnbelag und Zahnfleischbluten reduzieren kann.32 Eine weitere Studie verglich die Wirkung von Manuka-Honig auf die Bildung von Zahnbelag mit einer antiseptischen Chlorhexidin-Mundspülung und dem Kauen von xylithaltigem Kaugummi.33 Chlorhexidin-Mundspülung nutzen Zahnmediziner als hochwirksames Antiseptikum, um die Mundhöhle beispielsweise vor Operationen möglichst frei von Bakterien zu bekommen. Xylit gilt als wirksames Mittel gegen Karies und ist in vielen Zahnpflegekaugummis und anderen Zahnpflegeprodukten enthalten.

In der Studie erzielte Manuka-Honig einen vergleichbar starken Effekt wie die Chlorhexidin-Mundspülung und konnte die Bildung von Zahnbelag besser einschränken als Kaugummis mit Xylit. Allerdings war die Anwendung des Manuka-Honigs recht umständlich, um diesen Erfolg zu erzielen. Die Probanden trugen den Manuka-Honig dreimal in einem Abstand von 5 Minuten zwischen Zahnhals und Zahnfleisch eines jeden Zahnes auf. Diese Prozedur führten sie zweimal täglich nach den Mahlzeiten durch, verzichteten dafür aber auf das Zähneputzen.

Der Erfolg von Manuka-Honig bei der Mundhygiene hängt vom UMF-Wert ab
Eine Studie an Bakterienkulturen verdeutlicht, wie wichtig der UMF-Wert des Manuka-Honigs auch bei der Bekämpfung von schädlichen Bakterien im Mundraum ist.34 Die Studie verglich zwei Manuka-Honige mit unterschiedlichem UMF-Wert (16 und 30), wobei der Manuka-Honig mit einem UMF-Wert von 30 als klarer Sieger hervorging. Außerdem bestätigte die Studie die vorherigen Ergebnisse zur Wirkung von Manuka-Honig gegen Zahnbelag und Karies.

Ähnliche Ergebnisse erzielte eine Schweizer Studie.35 Demnach eignet sich Manuka-Honig ab einem UMF-Wert von 15 zur Bekämpfung von Bakterienarten, die Karies oder Parodontitis verursachen. Manuka-Honig mit einem UMF-Wert unter 15 hat den Forschern zufolge keinen stärkeren Effekt als herkömmlicher Schweizer Honig. Manuka-Honig mit UMF-Werten von 20 und 25 waren noch leicht wirksamer als Manuka-Honig mit einem UMF-Wert von 15.

Eine weitere Studie untersuchte den Speichel von Kindern mit und ohne Anwendung von Manuka-Honig auf kariesverursachende Bakterien.36 Die Forscher bestätigen den Nutzen von Manuka-Honig mit einem UMF-Wert von 19,5 zur Vorbeugung von Karies bei Kindern.

Der momentanen Studienlage nach kann also Manuka-Honig schon mit einem UMF-Wert von 15 zur Zahnpflege erfolgreich beitragen, wobei sich der Effekt durch Manuka-Honig mit höheren UMF-Werten noch steigern lassen kann.

Manuka-Öl kommt für die Mundhygiene ebenfalls in Frage
Für die Mundhygiene kommt neben Manuka-Honig auch Manuka-Öl zum Einsatz. Manuka-Öl hat den Vorteil, dass es zuckerfrei ist und wie Manuka-Honig eine von wissenschaftlichen Studien belegte antibakterielle Wirkung hat.10, 11 Eine Studie verglich die antibakterielle Wirkung von verschiedenen ätherischen Ölen auf Bakterienarten, die Karies, Parodontitis und andere Entzündungen der Mundhöhle auslösen können.11 Manuka-Öl schnitt besser ab als Teebaum-, Eukalyptus-, Lavendel- und Rosmarinöl.

Was sagen die Studienergebnisse über Manuka-Zahncreme aus?
Zahnpasta mit Manuka-Honig enthält neben Honig häufig noch Propolis und Öl vom Manuka-Baum. Andere Manuka-Zahnpasta enthält Manuka-Öl, aber keinen Manuka-Honig. So oder so, Zahnpasta mit Manuka besteht noch aus einigen weiteren Bestandteilen, die üblich für Zahnpasta sind. Der tatsächliche Gehalt an den wirksamen antibakteriellen und entzündungshemmenden Stoffen aus Manuka-Honig oder -Öl ist ungewiss.

Die positiven Studienergebnisse mit Manuka-Honig oder -Öl können daher nicht direkt auf Zahnpasta mit Manuka-Bestandteilen übertragen werden. So konnte auch eine Studie mit einer Mundspülung, die Manuka-Öl enthielt, keinen eindeutigen Effekt auf Zahnbelag, Zahnfleischentzündung und Bakterienzahl nachweisen.37 Womöglich enthielt die Mundspülung zu wenig Manuka-Öl, um antibakteriell und entzündungslindernd wirken zu können.

Indische Forscher stellten hingegen eine Mundspülung her, die zu 40 Prozent aus Manuka-Honig bestand. In der Studie eignete sich die Mundspülung zur Reduktion von Zahnbelag und Karies.38

Medizinische Anwendungen mit Manuka-Honig

Manuka Honig Wundgel
Ein Manuka Wundgel wie es auch von Ärzten verwendet wird.
Für medizinische Zwecke wurde steriler Manuka-Honig entwickelt, der pur oder in Form von sterilen Wundverbänden und Salben angewandt werden kann.

Unter dem Markennamen Medihoney bietet Derma Sciences seit 2005 europaweit als erste Firma sterile Medizinprodukte mit Manuka-Honig an. Sie sind für Wundschutz, Wundreinigung und Wundheilung ausgelegt und sollen im Grunde bei allen Arten von Wunden helfen.

Folgende Medizinprodukte mit Manuka-Honig sind erhältlich:

  • Steriler medizinischer Honig
  • Verschiedene Wundverbandmittel
  • Wundgel
  • Schutzcreme zum Schutz bei feuchten Hautstellen
  • Dermacreme für die Pflege trockener Haut

Warum medizinscher Manuka-Honig?
Medihoney-Produkte und andere medizinische Honige sind im Gegensatz zu naturbelassenem Manuka-Honig als Medizinprodukt zugelassen und aufgrund der Sterilisierung durch Gamma-Strahlen für die Anwendung an Wunden geeignet. Durch die Gamma-Strahlen werden Keime abgetötet, aber die wirksamen Inhaltsstoffe bleiben anders als bei der Hitzesterilisation erhalten.

Manuka-Honig, der als Lebensmittel verkauft wird, ist nicht steril und birgt daher das Risiko, offene Wunden durch Infektionen zu verschlimmern. Denn einige Bakterienarten sind in Form von Sporen in der Lage, im Honig zu überleben. Das gilt vor allem für das gefährliche Bakterium Clostridium botulinum, das das starke Nervengift Botulinumtoxin produziert. Werden die Sporen durch den Verzehr von Honig aufgenommen, ist das für Erwachsene ungefährlich. Bei Säuglingen können die Sporen jedoch unbeschadet den Magen passieren und im Darm aktiviert werden. Die Folge ist eine lebensbedrohliche Vergiftung. Daher ist unsteriler Honig generell nicht für Säuglinge geeignet. Gelangen die Sporen hingegen in eine offene Wunde, kann es auch bei Erwachsenen zum gefährlichen Wundbotulismus kommen.

Darüber hinaus sind Medihoney-Hautpflegeprodukte erhältlich:

  • Creme
  • Lotion
  • Seife

Verwenden Ärzte medizinischen Honig als Therapie?

Einige Kliniken, wie beispielsweise die Universitäts-Kinderklinik in Bonn, nutzen medizinischen Honig für die Behandlung von schlecht heilenden Wunden. Der besondere Vorteil von Manuka-Honig gegenüber Antibiotika ist, dass Bakterien bislang in der medizinischen Anwendung keine Resistenzen gegen Manuka-Honig bilden und sogar gegen gefürchtete multi-resistente Keime erfolgreich eingesetzt werden können.9 Zudem ist Manuka-Honig leicht erhältlich und kosteneffizient, zumindest solange das Ökosystem des Manuka-Baumes nicht zerstört wird.

Firmen, die Manuka-Honig als Medizinprodukt anbieten:

  • Derma Sciences
  • Medihoney Pty Ltd. Australia (Tochterunternehmen von Derma Sciences aus Australien)
  • Comvita
  • Advancis Medical

Rachen- und Nasensprays
Außerdem werden auf dem Markt noch Rachensprays und Nasensprays mit Manuka-Honig angeboten. Diese sollen bei leichten Atemwegsinfekten Abhilfe verschaffen, da Manuka-Honig antibakteriell, entzündungshemmend und womöglich sogar gegen Viren wirken kann.39 Zudem soll das Rachenspray zur Verbesserung der Mundhygiene, bei Mundgeruch oder Entzündungen des Zahnfleisches oder der Mundschleimhaut eingesetzt werden können.

Vorsicht vor Produktfälschungen!

Manuka Siegel
Beim Kauf von Manuka-Honig sollte man auf das UMF-Siegel oder das eingetragene MGO-Siegel achten.
Honig, der zu 51 Prozent aus dem Nektar des Manuka-Baumes oder des nah verwandten Kanuka-Baumes stammt, gilt als reiner Manuka-Honig.40 Denn es ist schwer, den Anteil von Kanuka im Manuka-Honig eindeutig festzustellen. Einzig der MGO-Gehalt kann als Hinweis dienen. Dieser ist im Kanuka-Honig wesentlich geringer. Enthält also der Honig wenig MGO, ist es sehr wahrscheinlich, dass der Manuka-Anteil gering ist.

Manuka-Honig ohne Manuka?
Aufgrund des hohen Preises gibt es auch besonders dreiste Produktfälscher. In ihren Produkten ist MGO noch nicht einmal nachweisbar, denn es handelt sich in diesen Fällen nicht um Manuka-Honig. Es wird viel weniger echter neuseeländischer Manuka-Honig produziert, als unter der Bezeichnung „Manuka-Honig“ verkauft wird.

Sicherheit können Verbraucher nur durch das UMF-Siegel oder das eingetragene MGO-Siegel bekommen. Diese Siegel zertifizieren den MGO-Gehalt und die Echtheit von Manuka-Honig. Zum Teil wird Leptosperin als zusätzliches Kontrollmerkmal genutzt. Denn Leptosperin gilt ebenfalls als charakteristischer Marker von Manuka-Honig und hängt wie Methylglyoxal mit dem UMF zusammen.

Wie wird die Echtheit von Manuka-Honig festgestellt?
Der MGO-Gehalt ist ein Qualitätsmerkmal von Manuka-Honig. Je höher der MGO-Gehalt, desto wertiger ist der Manuka-Honig. MGO kann jedoch auch künstlich zugesetzt werden, wodurch das Produkt verfälscht wird. Im Labor ist dies zum Glück nachweisbar, indem sich die Kontrolleure die Verhältnisse von MGO zu anderen natürlichen Bestandteilen des Manuka-Honigs anschauen. Denn dieses Verhältnis ist charakteristisch für echten und unverfälschten Manuka-Honig.

Auf diese Weise ist die Kontrolle zuverlässiger als die sonst übliche Überprüfung durch Geschmack, elektrischer Leitfähigkeit und vor allem der charakteristischen Zusammensetzung der Pollen. Denn es gibt durchaus die Praktik, Pollen aus dem Honig herauszufiltern. Dadurch wäre eine Überprüfung der Echtheit mittels Pollenbild nicht mehr möglich.41

Diese Methode könnte durch eine DNA-Prüfung von Manuka noch ergänzt werden. Es wurde vorgeschlagen auf dieser Basis eine allgemeingültige Definition für echten Manuka-Honig festzulegen, um Industrie und Verbraucher vor Produktfälschern zu schützen. Allerdings ist die neuseeländische Honig-Industrie von diesen Methoden als alleinige Kriterien für die Definition von echtem Manuka-Honig nicht überzeugt, weil australischer Manuka-Honig diesen ebenfalls standhalten würde. So wäre der originale Manuka-Honig, der aus Neuseeland stammt, nicht extra geschützt. Die neuseeländische Honig-Industrie befürchtet, dass Australien ihre jahrzehntelangen Bemühungen zu sehr ausnutzen und zu starken Konkurrenten werden könnten.

Welche Wirkungen hat Manuka-Honig?

Die Wirkungen von Manuka-Honig sind allem Anschein nach sehr vielfältig. Die antibakterielle Aktivität und der positive Einfluss auf die Wundheilung sind die unumstrittensten Eigenschaften des Manuka-Honigs. Daher werden diese auch von Schulmedizinern für Therapien eingesetzt. In den 1940er und 1950er Jahren wurde Manuka-Honig sogar als antibakterielles Mittel genutzt, bevor industriell hergestellte Antibiotika weit verbreitet waren.

Antimikrobielle Wirkung
Wenn Manuka-Honig oral als antibakterielles Mittel eingenommen wird, sind Forscher bezüglich der Wirkung noch skeptisch. Bei der lokalen Verwendung von Manuka-Honig zweifeln die Forscher hingegen nicht an seiner keimtötenden Wirkung.3

Daher kommt Manuka-Honig vor allem als antimikrobielle Anwendung für Keime in Frage, die Wunden, Schleimhäute oder die Haut besiedeln. Wenn die Keime dann noch resistent gegenüber den üblichen Antibiotika sind, greifen manche Ärzte gerne auf medizinischen Manuka-Honig als Alternative zurück.

Wissenschaftliche Studien belegen die antibakterielle Wirksamkeit
Schon eine 5-prozentige Lösung aus Manuka-Honig mit einem UMF-Wert von 13 wirkt im Laborversuch gegen das Bakterium Helicobacter pylori, das durch eine verstärkte Säurebildung Magengeschwüre und andere Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes verursachen kann.42

Ein anderer, ebenfalls getesteter Honig konnte nichts gegen das Bakterium ausrichten. Dieser Honig war kein Manuka-Honig und enthielt dementsprechend keine nennenswerte Menge an MGO. Gleichzeitig soll Manuka-Honig zumindest bis zu einem UMF-Wert von 20 die Darmflora verschonen, was ein sehr großer Vorteil von Manuka-Honig gegenüber vielen Arzneimitteln ist.43

Selbst bei multi-resistenten Keimen gibt Manuka-Honig Hoffnung
Darüber hinaus konnten Forscher die keimtötende Wirkung von Manuka-Honig an diversen anderen Bakterienstämmen nachweisen, selbst wenn sie bereits gegenüber mehreren Antibiotika resistent waren. Dazu wurden beispielsweise Bakterienproben aus den infizierten Wunden von Patienten entnommen, unter denen sich auch Stämme des gefürchteten Krankenhauskeims MRSA befanden.44, 45

MRSA steht ursprünglich für „Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus“. Da die Keime häufig nicht nur gegen das Antibiotikum Methicillin resistent sind, sondern auch gegen andere Antibiotika, ist mittlerweile die Bedeutung „multi-resistenter Staphylococcus aureus“ ebenfalls gebräuchlich. Sowohl natürlicher Manuka-Honig44 als auch standardisierter medizinischer Manuka-Honig (Medihoney)45 waren in Studien wirkungsvoll gegen MRSA und andere Bakterienstämme.

In weiteren Laborversuchen konnte Manuka-Honig die Resistenz von MRSA gegenüber dem Antibiotikum Oxacillin aufheben.46 Es ist ein weiteres Ziel, Manuka-Honig in Kombination mit synthetischen Antibiotika zu nutzen. Wissenschaftler erhoffen sich davon, dass durch Manuka-Honig die Dosis eines Antibiotikums verringert werden könnte. Dadurch könnten bei gleichbleibender oder sogar stärkerer antibakterieller Wirkung schädliche Nebenwirkungen und Resistenzen reduziert werden.

Sind Resistenzen gegenüber Manuka-Honig ausgeschlossen?
Andererseits zeigt eine Studie, dass Bakterien selbst gegenüber Manuka-Honig Resistenzen entwickeln können.47 Die Behandlung mit Manuka-Honig machte das Bakterium Pseudomonas aeruginosa zudem nicht nur unempfindlicher für Manuka-Honig, sondern auch für manche Antibiotika. Pseudomonas aeruginosa gilt als gefährlicher Krankenhauskeim, der Resistenzen gegen verschiedene Antibiotika aufweisen kann und häufiger auf infizierten Brandwunden zu finden ist. Mediziner setzen einige Hoffnung in Manuka-Honig, der immer noch gegen das Bakterium helfen könnte, wenn synthetische Antibiotika nicht mehr helfen. Weitere derartige Studien könnten die Hoffnung allerdings zerstören.

Manuka-Honig wirkt nachweislich gegen folgende Keime:3, 39

Name des KeimsVorkommen
Acinetobacter baumannii15Krankenhauskeim
Actinomyces pyogenes48Brustdrüsenentzündung
Aggregatibacter actinomycetemcomitans35Parodontitis
Alcaligenes faecalis49Lebensmittelverderb
Bacillus cereus49Lebensmittelverderb
Bacillus stearothermophilus49Lebensmittelverderb
Diverse Bakterienarten der Gattung Burkholderia50Chronische und schwerwiegende Atemwegsinfekte
Clostridium difficile51Darmbakterium
Diverse Bakterienarten der Gattung Enterobacter52, 53u. a. Darmbakterien
Enterococcus faecalis51Darmbakterium
Escherichia coli5Darmbakterium
Helicobacter pylori42Magengeschwüre und andere Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes
Klebsiella pneumoniae48Lungenentzündung
Nocardia asteroides48Infektionskrankheit Nokardiose
Porphyromonas gingivalis35Parodontitis
Proteus mirabilis54u. a. Wundinfektionen
Pseudomonas aeruginosa55Gilt als Krankenhauskeim, z. T. mit Resistenzen gegenüber mehreren Antibiotika
Salmonellen53u. a. in Küchen mit schlechter Hygiene
Serratia marcescens54u. a. Wundinfektionen
Shigellen53Infektiöser Durchfall
Staphylococcus aureus5Einige Stämme als multi-resistente Krankenhauskeime, MRSA, gefürchtet
Weitere Bakterienarten der Gattung Staphylococcus15, 56-
Streptococcus mutans35, 36Karies
Weitere Bakterienarten der Gattung Streptococcus48-
Trichophyton mentagrophytes und andere Hautpilze57-
Yersinia enterocolitica53Magen-Darm-Entzündung

Antivirale Wirkung von Manuka-Honig
Die antivirale Aktivität von Manuka-Honig ist nicht so gut erforscht wie die antibakterielle Wirkung. Neben der oben beschriebenen Studie zu Herpes-Simplex-Viren untersuchten noch zwei weitere interessante Studien die antivirale Wirkung von Manuka-Honig. Demnach hemmt Manuka-Honig zumindest in Zellkulturversuchen die Vermehrung eines Grippevirus58 und des Varizella-Zoster-Virus59, das Windpocken und Gürtelrose verursachen kann.

Verbesserte Wundheilung durch Manuka-Honig
Die antibakteriellen und antioxidativen Eigenschaften des Manuka-Honigs tragen zu einer verbesserten Wundheilung bei, wenn steriler Manuka-Honig auf die Wunde aufgebracht wird. Neben den aktiven antibakteriellen Effekten dient Manuka-Honig auch als Schutzschicht, so dass keine Keime mehr von außen in die Wunde gelangen können. Außerdem entsteht auf diese Weise ein feuchtes Milieu, das die Wundheilung zusätzlich fördert.

Das Immunsystem muss im Zuge der Wundheilung beschädigtes Gewebe abbauen und durch neues Gewebe ersetzten. Eine Entzündung ist in der Anfangsphase der Wundheilung ein natürlicher Prozess des Immunsystems, um Keime zu bekämpfen und zerstörtes Gewebe abzubauen. Damit anschießend neues Gewebe entsteht, stimuliert das Immunsystem die Zellteilung von Bindegewebszellen und sogenannten Epithelzellen, also Zellen des Deckgewebes. Dadurch wird auch der Kollagenaufbau in Gang gebracht und Blutgefäße werden mit in das neu wachsende Gewebe eingebaut.

So sieht die Studienlage zur Wundheilung mit Manuka-Honig aus
In Tierversuchen wurde Manuka-Honig bereits mehrfach erfolgreich zur Heilung von Wunden getestet. Dabei verminderte Manuka-Honig Entzündungsprozesse, förderte die Bildung von Blutgefäßen, verstärkte die Ausbildung von Bindegewebe, verbesserte den Kollagenaufbau und beschleunigte den Heilungsprozess.18, 60, 61

Die Behandlung von Magengeschwüren mit Manuka-Honig war im Tierversuch ebenfalls erfolgreich.62 Das Füttern von Manuka-Honig ließ die Magengeschwüre mindestens so gut ausheilen wie ein Medikament, das üblicherweise für die Behandlung von Magengeschwüren verwendet wird.

Klinische Fallberichte schildern den Erfolg von Manuka-Honig bei nicht-heilenden Wunden oder Geschwüren, die erst mit Hilfe des Honigs vollständig verheilt sind.63, 64 Eine größer angesetzte Studie wertete die Behandlung von 121 Wunden mit medizinischem Manuka-Honig aus. Die Wunden heilten insgesamt besser und die Patienten klagten über weniger Schmerzen.65

Eine schnellere Wundheilung mit Manuka-Honig-Wundverbänden konnte auch bei Patienten beobachtet werden, die in Folge ihrer Diabetes-Erkrankung unter chronischen Wunden an den Füßen litten.66 Eine andere Studie kam im Vergleich mit herkömmlichen Verbänden zum gleichen Ergebnis für Manuka-Honig-Wundverbände, wobei sie mit speziellen silberhaltigen Wundverbänden einen noch besseren Heilungseffekt erzielten.67

Weniger Narben durch Manuka-Honig?
Die Narbenbildung scheint durch Manuka-Honig nicht wesentlich beeinflusst zu werden. Zumindest kam eine Studie zu diesem Schluss, die die Narben nach einer Schilddrüsenentfernung von neun Patienten mit und von 12 Patienten ohne Manuka-Honig-Behandlung verglich.68 Das bestätigte auch eine Studie, die die Wundheilung und Narbenbildung unter Manuka-Honig nach einer Operation am oberen Augenlid beobachtete.69 Bei allen 46 Patienten wurde auf jeweils ein Augenlid ausschließlich Vaseline aufgetragen und auf das andere obere Augenlid zusätzlich zweimal täglich Manuka-Honig. Bezüglich der Narbenbildung gab es keinen Unterschied zwischen beiden Behandlungen. Für die meisten Patienten machte Manuka-Honig den Heilungsprozess jedoch angenehmer und schmerzfreier.

Einfluss von Manuka-Honig auf das Immunsystem während der Wundheilung
Die Wundheilung wird im Wesentlichen durch das Immunsystem gesteuert, das Manuka-Honig auf unterschiedliche Weise beeinflusst. Manuka Honig hat sowohl entzündungshemmende als auch entzündungsfördernde Wirkungen. Diese zunächst widersprüchlich erscheinende Kombination führt dennoch zu einer verbesserten Wundheilung, weil Wirkstoffe des Manuka-Honigs an genau den richtigen Stellen fördernd oder hemmend wirken. Denn das Immunsystem steuert normalerweise seine unterschiedlichen Zelltypen zu bestimmten Zeitpunkten einer Entzündung ebenfalls mit aktivierenden oder hemmenden Signalen.

Ein normaler Entzündungsprozess ist die Antwort des Immunsystems auf Infektionen und klingt innerhalb kurzer Zeit wieder ab, so dass zerstörtes Gewebe wiederhergestellt werden kann. Wenn sich jedoch bestimmte Zellen des Immunsystems in einer Wunde ansammeln, bringen sie die normalen Abläufe durcheinander, die Entzündung bleibt bestehen und Keime können nicht ausreichend bekämpft werden. Die Folge ist eine chronische Wunde, die nicht abheilt. Hier könnte Manuka-Honig helfen, die Entzündung wieder in die richtigen Bahnen zu lenken und letztlich aufzulösen, Bakterien abzutöten und neues Gewebe zu bilden. Die antioxidativen Effekte des Manuka-Honigs machen zudem freie Radikale unschädlich, die durch den Entzündungsprozess freigesetzt werden und sonst noch mehr Gewebe beschädigen könnten.9

Manuka-Hönig könnte auch bei chronisch-entzündlichen Erkrankungen helfen
Darüber hinaus gibt es Hinweise, dass Manuka-Honig sich positiv auf chronisch-entzündliche Darmerkrankungen wie der Colitis ulcerosa auswirkt.9, 70, 71 Ratten, denen eine der Colitis ulcerosa ähnliche Erkrankung zugefügt wurde, zeigten ein deutlich reduziertes Entzündungsbild, wenn sie mit Manuka-Honig gefüttert wurden.70, 71

Wirkungen von Manuka-Honig im Überblick

  • Antibakteriell
  • Antioxidativ
  • Beeinflusst das Immunsystem
  • Antifungal (wirkt gegen Pilzinfektionen)
  • Vermutlich antiviral
  • Fördert die Wundheilung
  • Kollagenaufbauend
  • Hemmt Tumorwachstum

Weitere wissenschaftliche Studien über Manuka-Honig
Laut Studien wirkt das in Manuka-Honig enthaltene Methylglyoxal nicht nur antibakteriell, sondern auch gegen andere Krankheitsauslöser.72 Es kann demnach ebenso Pilze, Krebszellen oder krankheitserregende Einzeller abtöten.

Manuka-Honig in der Krebstherapie

Von Manuka-Honig profitieren schon jetzt einige Krebspatienten. Denn viele Krebspatienten leiden aufgrund von Nebenwirkungen ihrer Therapie an einer stark verschlechterten Wundheilung oder an Entzündungen unterschiedlicher Art. Eine häufig auftretende Nebenwirkung einer Strahlentherapie ist eine Entzündung der Haut, die sogenannte Strahlendermatitis.

Im Rahmen einer klinischen Studie wurden 43 Krebspatienten begleitend zu ihrer Strahlentherapie mit Manuka-Honig UMF 18 behandelt, während die Kontrollgruppe aus 38 Krebspatienten eine einfache Creme ohne Wirkstoff erhielt.73 In der Manuka-Honig-Gruppe entwickelten lediglich 37,2 Prozent der Patienten eine mittelschwere Strahlendermatitis, während es in der Kontrollgruppe 57,8 Prozent waren, bei denen die Dermatitis auch noch länger andauerte als bei den Patienten der Manuka-Honig-Gruppe. Für andere Nebenwirkungen einer Strahlentherapie wie Entzündungen der Schleimhäute oder der Speiseröhre konnte Manuka-Honig in Studien keine lindernden Effekte erzielen.74-76

Manuka-Honig als Alternative oder Ergänzung zu herkömmlichen Chemotherapeutika?
Darüber hinaus geben einige Studien Grund zur Hoffnung, dass Manuka-Honig Krebszellen aufhalten kann und somit sogar als Krebstherapie direkt eingesetzt werden könnte. Manuka-Honig hemmt die Zellteilung von Krebszellen nicht nur in Zellkulturversuchen, sondern verlangsamt zudem das Wachstum von Tumoren in Mäusen, wie Forscher herausfanden.77 Dazu spritzten sie den Mäusen Manuka-Honig allerdings in die Venen. Außerdem testeten die Forscher, wie Manuka-Honig zusammen mit einem gängigen Chemotherapeutikum wirkt, das das Tumorwachstum noch effektiver hemmt. Manuka-Honig konnte zwar die Wirkung des Chemotherapeutikums nicht verstärken, sorgte dafür aber für eine höhere Überlebensrate der Versuchsmäuse.

Zudem untersuchten die Forscher das Blut der Mäuse nach der Behandlung mit Manuka-Honig und konnten keine negativen Veränderungen feststellen. Daher gehen sie davon aus, dass das Verabreichen von Manuka-Honig in die Venen ungefährlich ist.

Andere Forscher fütterten Ratten mit Manuka-Honig, bei denen zuvor Brustkrebs ausgelöst wurde. Auch hier konnte Manuka-Honig das Tumorwachstum reduzieren.78 Weitere aktuelle Studien aus den Jahren 2017 und 2018 bestätigten die bisherigen Ergebnisse. Die wachstumshemmende Wirkung von Manuka-Honig wurde an weiteren Krebszellen erfolgreich getestet, ebenso wie die Einleitung des programmierten Zelltods durch Manuka-Honig.79-81 Erstaunlicherweise hatten die gleichen Konzentrationen an Manuka-Honig keinerlei negative Folgen für gesunde Zellen.79

Daraus sollte sicher nicht geschlussfolgert werden, Manuka-Honig als Hausmittelchen gegen Krebs in Eigenregie zu verwenden. Aber es verdeutlicht, welches Potential in Manuka-Honig steckt. Manuka-Honig sollte niemals bei Krebs in Eigenregie verwendet werden und kann auch keine klassische Behandlung ersetzen, sondern im besten Fall nur ergänzen. Bitte besprechen sie alles mit ihrem behandelnden Arzt, nur dieser kann sie fachkundig beraten!

Hat Manuka-Honig auch Nachteile?

Forscher haben in Laborversuchen einen theoretischen Zusammenhang zwischen Methylglyoxal und Diabetes sowie neurodegenerativen Erkrankungen gefunden.82 Ebenso vermuten sie, dass Methylglyoxal Mutationen verursachen kann. Allerdings bedeutet das nicht zwangsläufig, dass Methylglyoxal auf diese Weise schädlich wirkt, wenn es in Form von Manuka-Honig aufgenommen wird. Diese Befürchtung ist eher unwahrscheinlich und nicht bewiesen.72

Dennoch befürchten einige Forscher, dass Manuka-Honig die Wundheilung bei Diabetikern eher verschlechtern als verbessern könnten.14 Da bei Diabetikern die Wundheilung anders verläuft als bei gesunden Patienten, raten sie von einer Behandlung mit Manuka-Honig bei diabetischen Wunden ab.

Verstärkt Manuka-Honig Schmerzen?
Außerdem brachte eine Studie mit Mäusen hervor, dass Methylglyoxal das Schmerzempfinden erhöhen kann.83 Bei der diabetischen Neuropathie werden durch den chronisch zu hohen Blutzuckerspiegel Nerven geschädigt. Dadurch treten Schmerzen auf, die laut dieser Studie durch Methylglyoxal verursacht werden, indem Methylglyoxal Nervenzellen überempfindlich für Schmerz macht. Methylglyoxal entsteht im menschlichen Körper durch den Abbau von Zucker (Glucose). Bei Diabetikern entsteht aufgrund des hohen Blutzuckerspiegels mehr Methylglyoxal als bei gesunden Menschen. Hinzu kommt, dass bei Diabetikern der Abbau von Methylglyoxal langsamer verläuft, wodurch die Methylglyoxal -Konzentration nochmals ansteigt. Es ist jedoch unklar, ob das Methylglyoxal aus Manuka-Honig überhaupt einen solchen Einfluss hat oder rechtzeitig abgebaut wird, bevor es in entsprechenden Konzentrationen Nervenzellen erreicht. Zudem berichten einige Studien von einer Schmerzlinderung durch die Manuka-Honig-Behandlung.65, 69

Insgesamt bewerten Wissenschaftler die positiven Effekte des Methylglyoxal auf den menschlichen Organismus höher als die möglichen Risiken.72, 84 Außerdem überprüften Wissenschaftler die Sicherheit des Manuka-Honig-Verzehrs und stufen ihn zumindest bis zu einem UMF-Wert von 20 als sicher ein.43

Welcher UMF-Wert für welche Anwendung? Dosierung und Einnahmehinweise

Laut Hersteller und Studienergebnissen ergeben sich folgende Anwendungsempfehlungen:

  • Allgemeine Hautpflege: UMF 5; ggf. Manuka-Honig mit höherem UMF-Wert mit Basiscreme verdünnen
  • Mundhygiene: pur UMF 15 ein paar Minuten einwirken lassen oder höheren UMF-Wert als Mundspülung entsprechend mit Wasser verdünnen
  • Antibakterielle Wirkung: > UMF 5
  • Sonnenbrand: UMF-10 oder 10-prozentiges Manuka-Öl
  • Akne, Schuppenflechte, Neurodermitis: UMF 10 bis 15 (medizinischer Honig)
  • Lippenherpes: UMF 20 (medizinischer Honig)

Im Zweifelsfall muss die individuell beste Dosierung ausgetestet werden, die dann so gering wie möglich sein sollte. Die Hersteller weisen ausdrücklich darauf hin, dass nur medizinscher Honig oder entsprechend weiterverarbeitete Manuka-Produkte für die äußere Anwendung geeignet sind.

Für die innere Anwendung bei Infekten und Verdauungsproblemen wird empfohlen, täglich drei Teelöffel Manuka-Honig mit einem UMF-Wert von 10 bis 15 einzunehmen und bei stärkeren Beschwerden auf Honig mit einem UMF-Wert über 15 zurückzugreifen. Bei Entzündungen im Mund oder Rachen kann der Honig in kleinen Mengen bei Bedarf mehrmals täglich gelutscht werden. Diabetiker sollten aufgrund des hohen Zuckergehalts ihren Arzt um Rat fragen. Für Säuglinge ist Manuka-Honig wie jeder naturbelassene Honig nicht geeignet.

UMF Wert:Entspricht einem MGO Wert von:Eignung:
5Ca. 83Für den alltäglichen Gebrauch geeignet, bereits eine anti-bakterielle Wirkung. Ideal für leichtere Hautausschläge, kleine Wunden, Akne etc.
10 - 15Ca. 263 - 514Bei leichten Verdauungsbeschwerden oder Infekten, stärkeren Hautausschlägen etc.
15 - 20Ca. 514 - 829Wenn eine noch stärkere Wirkung gewünscht ist

So wird Manuka-Honig richtig aufbewahrt

Manuka Lagerung
Manuka Honig sollte man kühl, trocken und dunkel lagern.
Wie bei jedem Honig kann durch längere Lagerung oder durch zu hohe Temperaturen vermehrt Hydroxymethylfurfural (HMF) entstehen. HMF steht im Verdacht, krebserregend zu sein.

Daher sollte Manuka-Honig kühl (6 bis 25 °C), trocken und im Dunkeln aufbewahrt werden. Zudem werden durch Licht einige Inhaltsstoffe des Manuka-Honigs unwirksam. Bei richtiger Lagerung ist Manuka-Honig über Jahre haltbar. Der Honig sollte stets mit sauberen Gegenständen entnommen werden, um Verunreinigungen zu vermeiden. Außerdem ist es wichtig, das Glas fest zu verschließen. Denn durch den hohen Zucker- und niedrigen Wassergehalt wirkt Honig hygroskopisch. Das bedeutet, Honig kann Wasser aus der Luft aufnehmen. Dadurch erhöht sich der Wassergehalt des Honigs, so dass dieser anfängt zu gären. Der Honig ist in dem Zustand für keine Anwendung mehr geeignet und sollte entsorgt werden.

Wenn die Konsistenz des Manuka-Honigs hingegen fester wird, ist das kein Grund zur Sorge. Der enthaltene Zucker kristallisiert aus, was ein ganz natürlicher Vorgang ist und die Qualität nicht mindert. Um den Honig wieder flüssig zu bekommen, kann die gewünschte Menge im Wasserbad unter ständigem Rühren vorsichtig erwärmt werden. Nach Möglichkeit sollte die Temperatur des Honigs dabei unter 40 °C bleiben und nur so viel Honig erwärmt werden, wie gerade benötigt wird.

Manuka-Honig versus normaler Honig – was sind die Unterschiede?

Manuka-Honig enthält im Gegensatz zu anderem Honig deutlich mehr Methylglyoxal und mehr Phenolverbindungen. Dadurch wirkt Manuka-Honig besonders antibakteriell und antioxidativ. Daher wird Manuka-Honig auch als medizinischer Honig angeboten und vor allem zur Wundbehandlung verwendet. Da Manuka-Honig aber zudem die Eigenschaften von herkömmlichem Honig besitzt, ist Manuka-Honig vielseitiger anwendbar und oft anderem Honig überlegen.

Was ist beim Kauf von Manuka-Honig zu beachten?

Manuka-Honig kann in manchen Apotheken und Reformhäusern gekauft oder in vielen Online-Shops bestellt werden. In jedem Fall ist es wichtig, auf das Label UMF oder MGO zu achten. Nur dann ist sichergestellt, dass es sich tatsächlich um Manuka-Honig handelt, der die wichtigen Inhaltsstoffe wie Methylglyoxal enthält. Angaben wie „Active 20+“, „Manuka Active“ oder „Active plus“ kann jeder Hersteller ohne Kontrolle auf seine Produkte schreiben und sagt weder über die Inhaltsstoffe noch über die Echtheit des Produktes etwas aus. Zusätzlich hilft es, auf das Herkunftsland zu achten. Dieses sollte Neuseeland oder Australien sein.

Medihoney ist ein geschützter Markenname von Derma Sciences, der ebenfalls Sicherheit bietet. Aber auch die als Medizinprodukte zugelassenen Manuka-Honig-Produkte der übrigen Hersteller unterliegen einer strengen Kontrolle. Für medizinische Zwecke sollte ohnehin ein steriler medizinischer Honig verwendet werden. Medizinischer Honig ist rezeptfrei in Apotheken und Online-Apotheken erhältlich. Wenn er jedoch vom Arzt verschrieben wird, kann er von der Krankenkasse erstattet werden.

Der UMF-Wert sollte zu den gewünschten Anwendungen passen. Wenn ein Honig vielseitig eingesetzt werden soll, kann ein Manuka-Honig mit hohem UMF-Wert gekauft werden. Für einige Anwendungen wie als Mundspülung oder als selbst hergestellte Creme, kann er dann entsprechend verdünnt werden. In der Regel sollte er jedoch pur verwendet werden.

Fazit zu Manuka Honig

Reiner Manuka-Honig bietet viele Vorteile und viele Anwendungsmöglichkeiten, die durch wissenschaftliche Studien gestützt werden. Bei Produkten, die Manuka-Honig als einen von vielen Inhaltsstoffen enthalten, ist jedoch einiges zu beachten. Oft ist der Anteil an Manuka-Honig so gering, dass sich die positiven Ergebnisse aus den Studien nicht auf das Endprodukt übertragen lassen. Abgesehen davon scheint die Studienlage auf den ersten Blick zwar äußerst umfangreich zu sein, allerdings fehlen in vielen Bereichen hieb- und stichfeste klinische Studien. Denn Manuka-Honig ist nicht gleich Manuka-Honig und das erschwert es den Wissenschaftlern ungemein, eindeutige und übereinstimmende Ergebnisse zu erhalten. Das ist auch der Grund, weshalb Manuka-Honig bisher nicht umfassender in schulmedizinische Therapien eingeflossen ist und immer noch als „alternative Medizin“ gilt. In vielen Fällen lohnt es sich jedoch sicherlich, Manuka-Honig einfach einmal auszuprobieren.

Quellenverzeichnis
1. Ministry of Health Manatu Hauora.(1999) Standards for traditional Maori healing. Welington, New Zealand. http://www.moh.govt.nz.
2. Derraik.(2008) New Zealand manuka (Leptospermum scoparium; Myrtaceae): a brief account of its natural history and human perceptions.
3. Old.(2013) The Medicine of the Manuka: an investigation of the usages and methods for utilization of honey derived from the pollen of Leptospermum scoparium in holistic nursing practice. J Holist Nurs.31(3):200-3. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23535120
4. (2008) Demystifying Rongoa Maori: Traditional Maori Healing. Best Practice Journal.(13):32-6. https://bpac.org.nz/BPJ/2008/May/rongoa.aspx
5. Mavric, et al.(2008) Identification and quantification of methylglyoxal as the dominant antibacterial constituent of Manuka (Leptospermum scoparium) honeys from New Zealand. Mol Nutr Food Res.52(4):483-9. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18210383
https://onlinelibrary.wiley.com/doi/abs/10.1002/mnfr.200700282
6. Adams, et al.(2008) Isolation by HPLC and characterisation of the bioactive fraction of New Zealand manuka (Leptospermum scoparium) honey. Carbohydr Res.343(4):651-9. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18194804
https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0008621507005447
7. UMF Honey Association; [03.08.2018]. http://www.umf.org.nz/grading-system-explained/.
8. Bolanos de la Torre, et al.(2015) A universally calibrated microplate ferric reducing antioxidant power (FRAP) assay for foods and applications to Manuka honey. Food Chem.174:119-23. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25529660
9. Alvarez-Suarez, et al.(2014) The Composition and Biological Activity of Honey: A Focus on Manuka Honey. Foods.3(3):420-32. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28234328
10. Chen, et al.(2016) Investigations of kanuka and manuka essential oils for treatment of disease and cellular inflammation caused by infectious microorganisms. Journal of Microbiology, Immunology and Infection.49(1):104-11. https://doi.org/10.1016/j.jmii.2013.12.009
11. Takarada, et al.(2004) A comparison of the antibacterial efficacies of essential oils against oral pathogens. Oral Microbiol Immunol.19(1):61-4. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/14678476
https://onlinelibrary.wiley.com/doi/abs/10.1046/j.0902-0055.2003.00111.x
12. Lis-Balchin, et al.(2000) Pharmacological and antimicrobial studies on different tea-tree oils (Melaleuca alternifolia, Leptospermum scoparium or Manuka and Kunzea ericoides or Kanuka), originating in Australia and New Zealand. Phytother Res.14(8):623-9. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/11114000
13. Patel, et al.(2013) Manuka honey: an emerging natural food with medicinal use. Natural Products and Bioprospecting.3(4):121-8. https://doi.org/10.1007/s13659-013-0018-7
https://link.springer.com/content/pdf/10.1007%2Fs13659-013-0018-7.pdf
14. Majtan.(2011) Methylglyoxal-a potential risk factor of manuka honey in healing of diabetic ulcers. Evid Based Complement Alternat Med.2011:295494. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21776290
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3135160/pdf/ECAM2011-295494.pdf
15. Carnwath, et al.(2014) The antimicrobial activity of honey against common equine wound bacterial isolates. The Veterinary Journal.199(1):110-4. http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1090023313003262
16. Kwon, et al.(2013) Topical Administration of Manuka Oil Prevents UV-B Irradiation-Induced Cutaneous Photoaging in Mice. Evid Based Complement Alternat Med.2013:930857. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23762170
17. Han, et al.(2015) The beneficial effects of honeybee-venom serum on facial wrinkles in humans. Clin Interv Aging.10:1587-92. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26491274
18. Bischofberger, et al.(2016) Effect of Manuka honey gel on the transforming growth factor beta1 and beta3 concentrations, bacterial counts and histomorphology of contaminated full-thickness skin wounds in equine distal limbs. Aust Vet J.94(1-2):27-34. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26814159
19. Suguna, et al.(1992) Influence of Honey on Collagen Metabolism during Wound Healing in Rats. Journal of Clinical Biochemistry and Nutrition.13(1):7-12. https://www.jstage.jst.go.jp/article/jcbn1986/13/1/13_1_7/_pdf
20. Suguna, et al.(1993) Influence of Honey on Biochemical and Biophysical Parameters of Wounds in Rats. Journal of Clinical Biochemistry and Nutrition.14(2):91-9. https://www.jstage.jst.go.jp/article/jcbn1986/14/2/14_2_91/_pdf
21. Barui, et al.(2011) Immunohistochemical Evaluation of p63, E-Cadherin, Collagen I and III Expression in Lower Limb Wound Healing under Honey. Evid Based Complement Alternat Med.2011:239864. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21584268
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3092180/pdf/ECAM2011-239864.pdf
22. Marshall, et al.(2014) Determination of antioxidant capacities, alpha-dicarbonyls, and phenolic phytochemicals in Florida varietal honeys using HPLC-DAD-ESI-MS(n.). J Agric Food Chem.62(34):8623-31. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25102012
23. Alzahrani, et al.(2012) Antibacterial and antioxidant potency of floral honeys from different botanical and geographical origins. Molecules.17(9):10540-9. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22948516
24. Henriques, et al.(2006) Free radical production and quenching in honeys with wound healing potential. J Antimicrob Chemother.58(4):773-7. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16963460
25. Jubri, et al.(2013) Manuka honey protects middle-aged rats from oxidative damage. Clinics (Sao Paulo).68(11):1446-54. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24270958
26. Zivkovic, et al.(2018) Manuka honey attenuates oxidative damage induced by H2O2 in human whole blood in vitro. Food Chem Toxicol.http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/29763681
27. Neamatallah, et al.(2018) Honey protects against cisplatin-induced hepatic and renal toxicity through inhibition of NF-kappaB-mediated COX-2 expression and the oxidative stress dependent BAX/Bcl-2/caspase-3 apoptotic pathway. Food Funct.9(7):3743-54. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/29897076
28. Hashemipour, et al.(2014) Antiviral Activities of Honey, Royal Jelly, and Acyclovir Against HSV-1. Wounds.26(2):47-54. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25860226
29. Al-Waili.(2004) Topical honey application vs. acyclovir for the treatment of recurrent herpes simplex lesions. Med Sci Monit.10(8):MT94-8. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/15278008
30. Reichling, et al.(2005) Virucidal activity of a beta-triketone-rich essential oil of Leptospermum scoparium (manuka oil) against HSV-1 and HSV-2 in cell culture. Planta Med.71(12):1123-7. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16395648
https://www.thieme-connect.com/DOI/DOI?10.1055/s-2005-873175
31. Schnitzler, et al.(2008) Comparative study on the cytotoxicity of different Myrtaceae essential oils on cultured vero and RC-37 cells. Pharmazie.63(11):830-5. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19069246
32. English, et al.(2004) The effects of manuka honey on plaque and gingivitis: a pilot study. J Int Acad Periodontol.6(2):63-7. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/15125017
33. Nayak, et al.(2010) Effect of Manuka honey, chlorhexidine gluconate and xylitol on the clinical levels of dental plaque. Contemp Clin Dent.1(4):214-7. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22114423
34. Badet, et al.(2011) The in vitro effect of manuka honeys on growth and adherence of oral bacteria. Anaerobe.17(1):19-22. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21195787
35. Schmidlin, et al.(2014) Antibacterial potential of Manuka honey against three oral bacteria in vitro. Swiss Dent J.124(9):922-4. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25253413
36. Rupesh, et al.(2014) Evaluation of the effects of manuka honey on salivary levels of mutans streptococci in children: a pilot study. J Indian Soc Pedod Prev Dent.32(3):212-9. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25001440
37. Lauten, et al.(2005) A clinical study: Melaleuca, Manuka, Calendula and green tea mouth rinse. Phytother Res.19(11):951-7. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16317652
https://onlinelibrary.wiley.com/doi/abs/10.1002/ptr.1763
38. Singhal, et al.(2018) Effectiveness of three mouthwashes – Manuka honey, Raw honey, and Chlorhexidine on plaque and gingival scores of 12-15-year-old school children: A randomized controlled field trial. J Indian Soc Periodontol.22(1):34-9. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/29568170
39. Carter, et al.(2016) Therapeutic Manuka Honey: No Longer So Alternative. Front Microbiol.7:569. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27148246
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4837971/pdf/fmicb-07-00569.pdf
40. Heuer, et al.(2011) Manuka-Honig. Deutsche Apothekerzeitung.25:73. https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/daz-az/2011/daz-25-2011/manuka-honig
41. Schwarzinger, et al.(2016) Authentische Lebensmittel.q&more.1.2016 www.bit.ly/qmore1601-06
42. al Somal, et al.(1994) Susceptibility of Helicobacter pylori to the antibacterial activity of manuka honey. J R Soc Med.87(1):9-12. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/8308841
43. Wallace, et al.(2010) Demonstrating the safety of manuka honey UMF 20+in a human clinical trial with healthy individuals. Br J Nutr.103(7):1023-8. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20064284
44. Cooper, et al.(2002) The sensitivity to honey of Gram-positive cocci of clinical significance isolated from wounds. Journal of Applied Microbiology.93(5):857-63. https://onlinelibrary.wiley.com/doi/abs/10.1046/j.1365-2672.2002.01761.x
45. George, et al.(2007) Antibacterial Honey (Medihoney): in-vitro Activity Against Clinical Isolates of MRSA, VRE, and Other Multiresistant Gram-negative Organisms Including Pseudomonas aeruginosa. Wounds.19(9):231-6. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25942744
46. Jenkins, et al.(2012) Synergy between oxacillin and manuka honey sensitizes methicillin-resistant Staphylococcus aureus to oxacillin. Journal of Antimicrobial Chemotherapy.67(6):1405-7. http://dx.doi.org/10.1093/jac/dks071
47. Camplin, et al.(2014) Manuka honey treatment of biofilms of Pseudomonas aeruginosa results in the emergence of isolates with increased honey resistance. Annals of Clinical Microbiology and Antimicrobials.13(1):19. https://doi.org/10.1186/1476-0711-13-19
48. Allen, et al.(1997) The sensitivity of mastitis-causing bacteria to the antibacterial activity of honey. New Zealand Journal of Agricultural Research.40(4):537-40. https://doi.org/10.1080/00288233.1997.9513276
49. Mundo, et al.(2004) Growth inhibition of foodborne pathogens and food spoilage organisms by select raw honeys. International Journal of Food Microbiology.97(1):1-8. http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0168160504002053
50. Jenkins, et al.(2015) A demonstration of the susceptibility of clinical isolates obtained from cystic fibrosis patients to manuka honey. Arch Microbiol.197(4):597-601. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25680398
51. Hammond, et al.(2014) Biofilm formation of Clostridium difficile and susceptibility to Manuka Honey. BMC Complementary and Alternative Medicine.14(1):329. https://doi.org/10.1186/1472-6882-14-329
52. Blair, et al.(2009) The unusual antibacterial activity of medical-grade Leptospermum honey: antibacterial spectrum, resistance and transcriptome analysis. Eur J Clin Microbiol Infect Dis.28(10):1199-208. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19513768
53. Lin, et al.(2011) The controlled in vitro susceptibility of gastrointestinal pathogens to the antibacterial effect of manuka honey. Eur J Clin Microbiol Infect Dis.30(4):569-74. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21165664
54. Willix, et al.(1992) A comparison of the sensitivity of wound-infecting species of bacteria to the antibacterial activity of manuka honey and other honey. J Appl Bacteriol.73(5):388-94. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/1447054
55. Roberts, et al.(2012) Manuka honey is bactericidal against Pseudomonas aeruginosa and results in differential expression of oprF and algD. Microbiology.158(Pt 12):3005-13. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23082035
56. Cooper, et al.(2010) Absence of bacterial resistance to medical-grade manuka honey. Eur J Clin Microbiol Infect Dis.29(10):1237-41. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20549529
57. Brady, et al.(1996) The Sensitivity of Dermatophytes to the Antimicrobial Activity of Manuka Honey and Other Honey. Pharmacy and Pharmacology Communications.2(10):471-3. https://onlinelibrary.wiley.com/doi/abs/10.1111/j.2042-7158.1996.tb00540.x
58. Watanabe, et al.(2014) Anti-influenza viral effects of honey in vitro: potent high activity of manuka honey. Arch Med Res.45(5):359-65. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24880005
59. Shahzad, et al.(2012) In vitro antiviral activity of honey against varicella zoster virus (VZV): A translational medicine study for potential remedy for shingles. Transl Biomed.3(2)http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22822475
60. Nisbet, et al.(2010) Effects of three types of honey on cutaneous wound healing. Wounds.22(11):275-83. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25901517
61. Bischofberger, et al.(2013) The effect of short- and long-term treatment with manuka honey on second intention healing of contaminated and noncontaminated wounds on the distal aspect of the forelimbs in horses. Vet Surg.42(2):154-60. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23216146
62. Almasaudi, et al.(2017) Manuka Honey Exerts Antioxidant and Anti-Inflammatory Activities That Promote Healing of Acetic Acid-Induced Gastric Ulcer in Rats. Evid Based Complement Alternat Med.2017:5413917. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28250794
63. Regulski.(2008) A Novel Wound Care Dressing for Chronic Venous Leg Ulcerations. PodiatryManag.27:235-46. www.podiatrym.com
64. Smith, et al.(2009) Topical Leptospermum honey (Medihoney) in recalcitrant venous leg wounds: a preliminary case series. Adv Skin Wound Care.22(2):68-71. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19155709
65. Biglari, et al.(2013) Multicentre prospective observational study on professional wound care using honey (Medihoney). Int Wound J.10(3):252-9. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22494449
66. Kamaratos, et al.(2014) Manuka honey-impregnated dressings in the treatment of neuropathic diabetic foot ulcers. Int Wound J.11(3):259-63. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22985336
67. Tsang, et al.(2017) A Pilot Randomized, Controlled Study of Nanocrystalline Silver, Manuka Honey, and Conventional Dressing in Healing Diabetic Foot Ulcer. Evid Based Complement Alternat Med.2017:5294890. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28239398
68. Thamboo, et al.(2016) Objective and subjective scar aesthetics with topical Manuka honey post-thyroidectomy: A randomized control study. World J Otorhinolaryngol Head Neck Surg.2(4):203-7. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/29204567
69. Malhotra, et al.(2017) Effect of Manuka Honey on Eyelid Wound Healing: A Randomized Controlled Trial. Ophthalmic Plast Reconstr Surg.33(4):268-72. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27429228
70. Medhi, et al.(2008) Effect of Manuka honey and sulfasalazine in combination to promote antioxidant defense system in experimentally induced ulcerative colitis model in rats. Indian J Exp Biol.46(8):583-90. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18814487
71. Prakash, et al.(2008) Effect of different doses of Manuka honey in experimentally induced inflammatory bowel disease in rats. Phytother Res.22(11):1511-9. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18688794
72. Talukdar, et al.(2009) Critical evaluation of toxic versus beneficial effects of methylglyoxal. Biochemistry (Mosc).74(10):1059-69. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19916918
73. Naidoo, et al.(2011) 5124 POSTER A Phase II Randomized Controlled Trial of Manuka Honey as Prophylaxis Against Radiation-induced Dermatitis in Breast Cancer Patients. European Journal of Cancer.47:S367. https://doi.org/10.1016/S0959-8049(11)71566-0
74. Bardy, et al.(2012) A double-blind, placebo-controlled, randomised trial of active manuka honey and standard oral care for radiation-induced oral mucositis. British Journal of Oral and Maxillofacial Surgery.50(3):221-6. https://doi.org/10.1016/j.bjoms.2011.03.005
75. Fogh, et al.(2017) A Randomized Phase 2 Trial of Prophylactic Manuka Honey for the Reduction of Chemoradiation Therapy – Induced Esophagitis During the Treatment of Lung Cancer: Results of NRG Oncology RTOG 1012. International Journal of Radiation Oncology Biology Physics.97(4):786-96. https://doi.org/10.1016/j.ijrobp.2016.11.022
76. Hawley, et al.(2014) A randomized placebo-controlled trial of manuka honey for radiation-induced oral mucositis. Supportive Care in Cancer.22(3):751-61. https://doi.org/10.1007/s00520-013-2031-0
77. Fernandez-Cabezudo, et al.(2013) Intravenous Administration of Manuka Honey Inhibits Tumor Growth and Improves Host Survival When Used in Combination with Chemotherapy in a Melanoma Mouse Model. PLOS ONE.8(2):e55993. https://doi.org/10.1371/journal.pone.0055993
78. Ahmed, et al.(2017) Oral Administration of Tualang and Manuka Honeys Modulates Breast Cancer Progression in Sprague-Dawley Rats Model. Evid Based Complement Alternat Med.2017:5904361. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28479926
79. Afrin, et al.(2018) The inhibitory effect of Manuka honey on human colon cancer HCT-116 and LoVo cell growth. Part 1: the suppression of cell proliferation, promotion of apoptosis and arrest of the cell cycle. Food & Function.9(4):2145-57. http://dx.doi.org/10.1039/C8FO00164B
80. Afrin, et al.(2018) The inhibitory effect of Manuka honey on human colon cancer HCT-116 and LoVo cell growth. Part 2: Induction of oxidative stress, alteration of mitochondrial respiration and glycolysis, and suppression of metastatic ability. Food & Function.9(4):2158-70. http://dx.doi.org/10.1039/C8FO00165K
81. Aryappalli, et al.(2017) The IL-6/STAT3 Signaling Pathway Is an Early Target of Manuka Honey-Induced Suppression of Human Breast Cancer Cells. Front Oncol.7:167. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28856117
82. Murata-Kamiya, et al.(2001) Methylglyoxal, an endogenous aldehyde, crosslinks DNA polymerase and the substrate DNA. Nucleic Acids Res.29(16):3433-8. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/11504881
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC55850/pdf/gke465.pdf
83. Bierhaus, et al.(2012) Methylglyoxal modification of Nav1.8 facilitates nociceptive neuron firing and causes hyperalgesia in diabetic neuropathy. Nat Med.18(6):926-33. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22581285
http://www.nature.com/articles/nm.2750
84. Daglia, et al.(2013) Influence of in Vitro Simulated Gastroduodenal Digestion on Methylglyoxal Concentration of Manuka (Lectospermum scoparium) Honey. Journal of Agricultural and Food Chemistry.61(9):2140-5. https://doi.org/10.1021/jf304299d
Bildrechte

Die Bilder & Videos wurden selber produziert, außer folgende Inhalte:

M Rutherford/Shutterstock.com
D. Pimborough/Shutterstock.com
Alona Siniehina/Shutterstock.com
George W. Bailey/Shutterstock.com

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here