Blütenpollen – Das Superfood der Bienen

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Jeder kennt die Bestäubungsarbeit, die Bienen leisten, wenn sie von Blüte zu Blüte fliegen, um die wertvollsten Stoffe einzusammeln und in ihrem Bau weiterverarbeiten. Blütenpollen, das „Gold der Bienen“ wurde schon in der Medizin der Antike geschätzt. Sie sind ein Wunderwerk des Bienenvolks und beinhalten unzählige Stoffe, die zu unserem Wohlbefinden beitragen können. Das riesige Spektrum an positiven Wirkungen machen sie zu einem kostbaren Mittel für die Nahrungsergänzung und zur äußerlichen Anwendung. In diesem Artikel erfahren sie alles wissenswerte von einer promovierten Biologin über Blütenpollen.

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Was sind Blütenpollen

Blütenpollen, ein natürliches Produkt der Bienen, bestehen aus einem Gemisch aus dem Pollenstaub wildwachsender Pflanzen, genauer gesagt aus den männlichen Keimzellen der Blumen (Mikrosporen), aus Honig, Nektar, Enzymen aus dem Speichelsekret der Bienen und den Enzymen aus dem Pollenstaub.

Ursprung der Bezeichnung
Der lateinische Begriff ‚pollen“ lautet ‚feines Mehl‘ und beschreibt den Pollenstaub, der aus den männlichen Keimzellen der Blüte besteht und in den Blütenpollen enthalten ist. Blütenpollen werden auch das „Gold der Bienen“ genannt.

Bei Blütenpollen handelt es sich um ein Naturprodukt. Sie werden auf natürliche Weise geerntet, gereinigt und in verschiedenen Darreichungsformen zu Produkten verarbeitet (Granulat, Tinktur, Kapseln, Tabletten). Blütenpollen sind kein pharmazeutisches Produkt, sondern ein Nahrungsergänzungsmittel zur Einnahme. Nahrungsergänzungen sind nicht zur Heilung von Krankheiten vorgesehen und dürfen nicht mit spezifischen Eigenschaften oder Wirkweisen am Etikett ausgewiesen sein. Blütenpollen werden aber durchaus gerne in der Medizin, bzw. der alternativen und Komplementärmedizin als ergänzendes Produkt wertgeschätzt (Apitherapie). Blütenpollen finden Verwendung als Bestandteil in kosmetischen Produkten (Cremes, Gels, Seren, Salben).

Neugierig? Was ist Apitherapie?
Das Wort „Apis“ kommt aus dem Lateinischen und bedeutet „Biene“. In der Apitherapie werden Bienenprodukte aufgrund ihrer gesundheitsfördernden Eigenschaften eingesetzt. Die Etablierung dieser eigenen Disziplin macht deutlich, welche Bedeutung Bienenprodukte für den Menschen haben.

Bei der Apitherapie muss man zwei Ansätze unterscheiden: Bienenprodukte wie Blütenpollen und Propolis werden in der Apitherapie einerseits von alternativen Ernährungsberatern, Imkern und Heilpraktikern als Nahrungsergänzungsmittel zur Steigerung des Wohlbefindens angewendet.

Andererseits gibt es in der Medizin die Richtung der Apitherapie, in der jedoch ausschließlich zugelassene Arzneimittel verwendet werden, die aus Bienenprodukten hergestellt werden. Das ist zum Beispiel Apitoxin (Bienengift), das der gezielten, therapeutischen Behandlung von Erkrankungen (zum Beispiel Gürtelrose) dient. Aus Bienenressourcen produzierte Arzneimittel dürfen nur von praktizierenden Ärzten angewendet werden.

Aussehen und Größe von Blütenpollen

Blütenpollen-Granulatkörner
Blütenpollen-Granulatkörner

Die einzelnen Pollen im Blütenstaub, die die Biene einsammelt, sind mikroskopisch klein: Ihre Größe beträgt zwischen 2,5 – 250 Mikrometer. Sie sind erst in einer 200-fachen Vergrößerung unter dem Mikroskop gut sichtbar. Diese Pollenpartikel bestehen im Inneren aus Zellulose und Pektin und sind im Äußeren von einer hochkomplexen Struktur und dem sogenannten Pollenkitt.

Das Endprodukt, das Blütenpollen-Granulatkorn, hat eine Größe von etwa 2 mm. In einem einzigen Körnchen dieser fertigen Blütenpollen stecken Millionen von winzig kleinen Blütenstaubpollen. Die Farbe der Granulatkörner variieren von goldgelb über orange, rötlich-violett bis braun, je nachdem welche Pflanzenspezies eine Biene anfliegt. Wir assoziieren hauptsächlich die charakteristische goldgelbe Färbung mit dem, was wir unter Blütenpollen verstehen.

Entstehung von Blütenpollen

Biene beim Pollen sammeln
Eine Biene beim sammeln von Pollen.

Die Biene kratzt mit ihren Kiefern und Beinen Nektar und pulvrige Pollen aus dem Staubgefäß der Pflanzenblüte ab. Der Pollenkitt (er besteht aus Lipiden, Pigmenten) ist jene Substanz, mithilfe derer sich diese pulvrigen Partikel an den Körper der Biene anhaften können.

Durch das Speichelsekret der Biene und die dabei abgesonderten Enzyme wird das Pollen-Gemisch befeuchtet und geknetet, bis es eine feste Masse wird. Bienen sind an ihren Hinterbeinen von Mutter Natur perfekt ausgestattet, sodass sie die Blütenpollen transportieren können. Sie schieben das Gemisch zu den Hinterbeinen, wo es sich zu einem Klümpchen formt. So erhält es die typische Form, wie wir es vom Blütenpollen-Granulat kennen. Weil diese Beladung mit Klumpen an den Beinen an ein Höschen erinnert, nennt man sie „Pollenhöschen.

Wozu dienen Pollen der Pflanzenwelt?

Die Pollen, die am Körper der Biene hängengeblieben sind und nicht zu Blütenpollen geknetet werden, übertragen die Bienen auf dem Flug zur nächsten Blüte. Das kommt der Bestäubung der Pflanzenwelt zugute. Die Keimzellen, aus denen der Pollenstaub besteht, sind nährstoffreich, weil sie eine essenzielle Rolle bei der Fortpflanzung spielen. Die Nährstoffe, zum Beispiel Polyphenole, sichern die Funktion, mit der weiblichen Zelle zu verschmelzen und die Artenvielfalt der Pflanzen zu fördern.

Wozu dienen Blütenpollen den Bienen?

Das Blütenpollen-Granulat, das die Bienen zum Bienenstock mitbringen, hat die Funktion, den Nachwuchs zu ernähren. Das Granulat enthält alle lebenswichtigen Stoffe für die gesunde Entwicklung der Aufzucht und zum Schutz vor Keimen. Aus etwa 50.000 Bienen besteht ein Bienenvolk. Rund 35 Kilogramm Blütenpollen sind es, die ein Bienenvolk für die Versorgung der jungen Maden jährlich produziert. Die Gesundheit der Bienen hängt von der Qualität der gesammelten Pollen und des Nektars ab.

Sind Pollen kontaminiert oder arm an notwendigen Nährstoffen, so hat das einen unmittelbaren Effekt auf das gesamte Bienenvolk, auf deren Entwicklung und Immunität. Das Verhalten der Bienen beim Sammel- und Bestäubungsflug ist äußerst komplex und folgt verschiedenen Mechanismen, um an den optimalen Pollen zu kommen.

Gewinnung der Blütenpollen durch Imker

Bienen Pollenfalle
Eine Pollenfalle zum sammeln von Blütenpollen.

Damit wir Menschen von den wertvollen Blütenpollen etwas haben, müssen Imker das Bienenprodukt von Hand ernten. Dazu haben sie eine Pollenfalle konstruiert. Sie besteht aus einer Art Abstreifgitter, an der das Granulat hängenbleibt, wenn die Biene durch das Flugloch in den Stock fliegt. In einem kleinen Gefäß werden die Blütenpollen aufgefangen und gesammelt. Bereits bei der Konstruktion der Pollenfallen berücksichtigt der Imker, dass der Bienenstock vor allzu viel Licht und Hitze sowie vor Feuchtigkeit geschützt ist und optimal belüftet wird, um die Qualität der Blütenpollen nicht zu beeinträchtigen oder zu verfremden. Nachdem die Körnchen gereinigt werden, durchlaufen sie in der Imkerei einen Trocknungsprozess bei maximal 38 Grad in trockener Luft. Die Temperatur ist dem natürlichen Wärmegrad des Bienenstocks nachempfunden. Blütenpollen bekommt man auch frisch, sie sind ohne Trocknung für den Verkauf abgepackt.

Bei der Gewinnung und Ernte der Blütenpollen wird den Bienen kein Schaden zugefügt. Der Imker achtet darauf, dass die Pollenfallen nur in bestimmten Abständen aufgestellt werden, damit die Brut der Bienen mit den Blütenpollen weiterhin ernährt wird. Idealer Erntezeitpunkt ist im Frühjahr, zur pollenreichen Zeit, also zwischen April und Juli.

Warum sind Blütenpollen so besonders?

Die Art und Weise, wie Bienen Blütenpollen herstellen, ist einzigartig. Die botanische Vielfalt der Pflanzenarten, die Vermischung mit enzymatischen Stoffen aus dem Speichel und die Verarbeitung zu einem Granulat ergeben ein Kraftpaket unzähliger Inhaltsstoffe, die auch auf den Menschen positive Wirkungen haben können. Bis heute ist es nicht gelungen, Blütenpollen in dieser Zusammensetzung künstlich herzustellen.

Durch intensive Studien der Blütenpollen selbst sowie des Verhaltens der Bienen beim Sammelflug hat sich herausgestellt, dass Bienen zwar als Hauptnahrung Nektar und Pollen sammeln, aber gezielt andere Bestandteile von Blumen akquirieren, die für die Gesundheit des Bienenvolks von Bedeutung ist. Bestimmte Bakterien, die eine favorisierende Wirkung besitzen, werden beim Pollenflug ebenfalls ausgewählt und in der Bienenpopulation geteilt, was noch wenig bekannt ist. Solche Bakterien sind unter anderem Milchsäurebakterien (Laktobazillen), die nicht nur in der Milch, sondern auch in Pflanzen vorkommen können und von den Bienen geerntet werden. Diese Erkenntnisse zeigt die neueste Forschung.8 Ob die Auswahl spezifischer Bakterien in Zusammenhang mit jeweils einem bestimmten Bienenhabitat steht, ist noch ungeklärt. Diese neuen Untersuchungen bestätigen jedoch, dass Bienen neben den erforderlichen Stoffen, die der Nahrung der Bienenpopulation dient, auch Mikroben und Bakterien mitnehmen. Annahme ist, dass diese Bakterien in einer symbiotischen Verbindung zwischen Biene und Pflanze stehen.

Blütenpollen Inhaltsstoffe

Blütenpollen enthalten folgende Haupt-Inhaltsstoffe in der Übersicht:
Proteine, Aminosäuren, Kohlenhydrate, Lipide und Phospholipide, Vitamine, Mineralstoffe, Fette und Fettsäuren, sekundäre Pflanzenstoffe, Antioxidantien, antibiotische Stoffe, pflanzliche Hormone (Phytosterole), Enzyme und Co-Enzyme und einen Anteil nicht identifizierter Stoffe.

Insgesamt konnten bisher rund 200 Bestandteile in Blütenpollen festgestellt werden. Rund 70 Bestandteile in Blütenpollen sind biologisch aktive Stoffe.

Zusammensetzung und Nährwerte von Blütenpollen

Die Anteile der Stoffe in den Blütenpollen sind stark abhängig von der geografischen Lage der Pflanzen, dem Klima, den Pflanzenarten und dem Verhalten der Bienen beim Bestäubungsflug. Untersuchungen haben gezeigt, dass die Reichhaltigkeit und Vielfalt in den Blütenpollen subtropischer Gebiete am stärksten ist.8

Einen ungefähren und groben Richtwert über die durchschnittliche Zusammensetzung europäischer Blütenpollen gibt folgende Aufschlüsselung:

InhaltsstoffVorkommen
Kohlenhydrate/ Zuckerverbindungen (Fructose, Glukose, Saccharose)20 - 58 %
Proteine

(Der Eiweißgehalt von Blütenpollen schwankt enorm aufgrund der botanischen Herkunft der Pollen, das heißt, ob diese von Blumen, Bäumen, Obst- oder Gemüsepflanzen stammen. Mohn, Raps, Weide, Obstbäume beispielsweise stellen einen hohen Eiweißgehalt in den Pollen bereit)

10 - 40 %
Aminosäuren (Leucin, Isoleucin, Lysin, Methionin, Phenylalanin, Threonin, Tryptophan, Valin)12 %
Lipide5 - 20 %
Fettsäuren - ungesättigte und gesättigte, vor allem Alpha-Linolensäure, Omega-3, Phospholipide: Lecithin)-
Nukleinsäuren (RNA, DNA)-
Fasern0,3 - 20 %
Vitamine (B1, B2, B3, B5, B6, B7, B12, C, D, E, K, Provitamin A)Bis zu 5 %
Kalium2 - 4 %
Magnesium1 - 2 %
Kalzium1 - 1,5 %
Eisen1 - 2 %
Silizium0,2 - 1 %
Phosphor1 - 1,5 %
Weitere Spurenelemente und Mineralstoffe (Mangan, Schwefel, Kupfer, Zink)-
Enzyme und Co-Enzyme (Phosphatase, Amylase, Saccharase)-
Sekundäre Pflanzenstoffe-
Phytosterole (Pflanzenhormone)1,1 %
Antioxidantien-
Antibiotische Stoffe-

Nährwerte pro 100 Gramm: Durchschnittlich 350 kcal

Wirkung von Blütenpollen

Die gesundheitsfördernde Wirkung von Blütenpollen wissen Menschen seit der Antike zu schätzen, wie Erfahrungsberichte wiedergeben. Wissenschaftliche Studien, die Inhaltsstoffe untersuchten, belegen deren Eigenschaften und eine potenziell physiologische Wirksamkeit. Aufgrund der typologischen Vielfalt der Pflanzenspezies in Abhängigkeit ihrer geografischen und klimatischen Lage, variiert die Zusammensetzung der Blütenpollen. Das muss bei allen Auswertungen zur Wirkung berücksichtigt werden. Die vorhandenen Studien bilden daher immer einen Querschnitt jener Blütenpollen ab, die bei der Durchführung herangezogen wurden und unterliegen ihrer konkreten Zusammensetzung.

Hinweis
Die nachfolgende Erläuterung stellt kein Heilversprechen dar, sondern beschreibt die Mechanismen im Körper und mögliche Wirkung von Komponenten, wie sie in Blütenpollen vorkommen. Blütenpollen sind keine Heilmittel. Sie sind nicht zur Behandlung von Krankheiten gedacht, können aber den Organismus in seinen Funktionen unterstützen.2, 9

Die Wirkweisen im Überblick:

1. Entzündungshemmend: Bestimmte Inhaltsstoffe (Flavonoide, Fettsäuren, Pflanzenhormone) in Blütenpollen haben einen nachweislich positiven Effekt auf verschiedene Zelltypen, die schädliche (pathogene) Stoffe wie Pilze, Bakterien, Viren abwehren und an der Reduktion entzündlicher Prozesse beteiligt sind. Die entzündungshemmende Wirkung kann bei Schmerzen, Schwellungen und Asthma von Vorteil sein.2

2. Antioxidativ: Auf oxidativen Stress reagieren die Zellen im menschlichen Körper mit einer entzündlichen Reaktion. Bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes, degenerativen Erkrankungen (Parkinson, Alzheimer, Arthrose) spielt die Funktion von Antioxidantien eine große Rolle. Sie verhelfen den Zellen zu einer Art Verteidigung. Dabei werden sogenannte Freie Radikale (zum Beispiel aus Umweltgiften) abgefangen, die zellschädigend wirken. Dieser antioxidative Effekt wird durch Stoffe wie Vitamin C und E, Carotinoide, Phenole und einer Reihe weiterer sekundärer Pflanzenstoffe (Flavonoide), die in Blütenpollen enthalten sind, freigesetzt. Flavonoide sind in der Lage, die Zellen vor Oxidation zu schützen. An dieser Stelle muss besonders darauf hingewiesen werden, dass die antioxidative Wirkung wesentlich von den enthaltenen Pollen-Spezies abhängig ist.6, 8

3. Antikarzinogen: Studien fanden heraus, dass sekundäre Pflanzenstoffe, insbesondere Flavonoide, bei der Verteidigung der Zellen gegen krebserregende (karzinogene) Substanzen aktiv sind und das Level des oxidativen Stresses durch die Gabe von Blütenpollen herabgesetzt werden konnte. Diese Beobachtung wurde auch bei leukämischen Zellen und Prostata-Krebszellen gemacht. Dabei verabreichte man Versuchspersonen die Blütenpollen ergänzend zur Chemotherapie. Nach Untersuchungen der Zellkulturen kann die Theorie bestätigt werden, dass Blütenpollen, speziell solche, die Phenole und Flavonoide enthalten, helfen, das Zellwachstum zu kontrollieren.2

4. Antibakteriell und fungizid: Bei der Untersuchung antimikrobieller Wirkung gegen spezifische Bakterien (Staphylokokken) und Pilze (Candida) haben sich spanische und portugiesische Blütenpollen als wirksam erwiesen. Antibakterielle Aktivität hat sich besonders bei Mohnpollen gezeigt, Salmonellen reagierten auf Raps- und Sonnenblumen-Pollen, jeweils in einer Verdünnung mit Ethanol- oder Methanol. Allgemein kann gesagt werden, dass ausgewählte Blütenpollen antimikrobiellen Effekt zeigen, aber von der Spezies und Gehalt abhängig sind. Bei Listerien und Escherichia coli konnte beispielsweise keine Wirkung nachgewiesen werden. Es wird weiters vermutet, dass die antibakterielle Wirkung von einem Enzym ausgeht, die die Honigbiene im Speichelsekret produziert und im Blütenpollen enthalten ist. In dieser Mischung, so die Annahme, können Blütenpollen zusammen mit Phenolen und Flavonoiden gegen Bakterien und Pilze effektiv sein.2

5. Hepatoprotektiv: Bei Tierversuchen zeigten bioaktive Stoffe in Blütenpollen eine Verbesserung der Leberfunktion. Sie senkten bestimmte schädigende Leber-Enzyme (Transaminasen, Alanin) sowie die Bilirubin-Werte. Insgesamt erhöhte das die blutreinigende Funktion. Schadstoffe (Pestizide oder Schwermetalle) könnten dadurch möglicherweise besser abgebaut werden. Blütenpollen können ein potenziell wirksames Mittel bei erhöhten Cholesterinwerten, akuten und chronischen Entzündungen sein, ist das Ergebnis der klinischen Studien.2, 8

6. Anti-arteriosklerotisch: Untersuchungen haben gezeigt, dass die Gabe von Blütenpollen Fette, Triglyzeride und Cholesterol senkt, was eine Rolle bei Gefäßerkrankungen spielen könnte. Die Einnahme von Blütenpollen kann bei der Reduktion von arteriosklerotischem Plaque helfen. Diese Wirkweise wird den Omega-3-Fettsäuren zugeschrieben.2

7. Immunregulierend und antiallergisch: Belegt werden konnte eine immunstärkende Funktion von Blütenpollen bei Versuchen mit Mäusen. Eine bessere Antwort der Immunzellen trat ein nach der Gabe von Blütenpollen in Ethanol. Auch hier spielen Flavonoide und Steroide die entscheidende Rolle. Weiters wurde festgestellt, dass Blütenpollen die antiallergische Reaktion erhöhen, indem die dafür verantwortlichen Mastzellen in ihrer Aktivität gehemmt werden. Sowohl in frühen als auch späten Phasen allergischer Reaktion konnte hier eine Verbesserung beobachtet werden.4

Aus den durchgeführten Studien lässt sich feststellen, dass durch die Gabe von Blütenpollen bei Versuchen an Menschen und Tieren eine unterstützende Wirkung bei den Mechanismen des Organismus eintritt.

Anwendungsgebiete von Blütenpollen

Blütenpollen finden aufgrund ihrer Vielzahl an Inhaltsstoffen eine breite Anwendung. Sie sind als ergänzende Maßnahme sinnvoll, um den Körper in seiner Funktion zu stärken.

1. Mangelernährung: Resultierend aus den oben beschriebenen Untersuchungen stellte sich heraus, dass der Protein-Stoffwechsel nach der Einnahme von Blütenpollen verbessert werden konnte. Bei mangelhafter Ernährung können Blütenpollen als nährstoffreiche Ressource von Bedeutung sein. Auch bei älteren Menschen helfen Blütenpollen, einen Mangel an Nährstoffen, der über die Ernährungsweise zustande kommt, auszugleichen. Aminosäuren und Mikronährstoffe sind die Stoffe, die bei einer Mangelernährung positiv einwirken. Aminosäuren sind wichtig für den Zellaufbau und tragen zur Regenerierung von Muskeln und Haut bei. Vegetariern und Veganern dienen Blütenpollen als alternative Eiweißquelle. Für Sportler rücken Blütenpollen mehr und mehr in den Mittelpunkt für vermehrte Proteinzufuhr. Fest steht: Die reichhaltigen Blütenpollen können dabei helfen, Menschen, die an Mangel- oder Unterernährung leiden, fehlende Nährstoffe zuzuführen.

2. Allgemeinzustand: Bei Menschen, die sich einer Chemotherapie oder Radiotherapie unterziehen, können Blütenpollen die Nebenwirkungen der Chemo- oder Radiotherapie reduzieren und den körperlichen Allgemeinzustand der Patienten verbessern. Sie steigern die Abwehrkraft des Organismus gegen krankheitsauslösende oder schwächende Einflüsse. Allerdings sollte die Einnahme von Blütenpollen im Fall einer Chemo- oder Radiotherapie immer erst mit dem Arzt besprochen werden!

3. Leistungssteigerung und Gedächtnis: Bei physischer und mentaler Anstrengung helfen Blütenpollen durch ihre leistungsfördernde Wirkung. Ihnen wird ein belebender Effekt zugesprochen. Man vergleicht ihn mit der Wirkung von Koffein. Eine Stärkung der Muskelfunktion konnte ebenfalls beobachtet werden. Bei Müdigkeit und Abgeschlagenheit können sie helfen, neue Energie aufzubauen und die Gedächtnisleistung zu stärken. Aus diesem Grund eignen sich Blütenpollen bei Stress, Konzentrationsschwäche und Energielosigkeit. Für Sportler sind Blütenpollen eine interessante Quelle zur Steigerung der Leistungsbereitschaft und Ausdauer.

4. Erkältungskrankheiten: Blütenpollen beinhalten Antioxidantien. Sie neutralisieren schädliche Freie Radikale, zum Beispiel aus Umweltgiften, und können unseren Körper davor schützen, indem sie das Immunsystem stärken. Durch die entzündungshemmende und antibiotische Wirkung helfen Blütenpollen bei der Vorbeugung von Erkältungskrankheiten.6

5. Magen-Darm-Beschwerden: Der Enzymgehalt in Blütenpollen regt die Verdauung an und unterstützt bei Magen-Darm-Erkrankungen, das körpereigene Gleichgewicht wiederherzustellen. Enzyme können die physiologisch wichtigen Stoffe optimal aus den Nahrungsmitteln ziehen und dem Körper zuführen.

6. Herz-Kreislauf-Beschwerden: Die in den Blütenpollen enthaltenen Flavonoide und Lysine unterstützen die Blutbildung, stabilisieren die Kapillare und fördern die Durchblutung. Körpereigenes Hämoglobin, der rote Blutfarbstoff, wird in seiner Bildung gefördert. Blutgefäße und Organe wie das Herz können von dieser Funktion profitieren. Man nimmt an, dass Blütenpollen bei Menschen mit Herz-Kreislauf-Beschwerden einen positiven Effekt haben können.

7. Hoher Cholesterinspiegel: In der Bevölkerung verbreitet und meist mit der Ernährungsweise verbunden ist ein Überschuss an negativem Cholesterin. Blütenpollen können helfen, bei regelmäßiger Einnahme, einen zu hohen Cholesterinspiegel zu senken.

8. Haut und Alterserscheinungen: Einige Inhaltsstoffe (Antioxidantien, Flavonoide, Vitamine) in Blütenpollen fördern nachweislich die Regeneration von Zellen. Eine schwache Regenerationsfähigkeit der Zellen wird an unserer Haut am deutlichsten sichtbar. Zeichen der Hautalterung werden in erster Linie äußerlich durch Kosmetika versucht zu beheben. Dabei kann die Einnahme von Blütenpollen, die alle dafür notwendigen Stoffe enthalten, als natürliches Anti-Aging-Mittel helfen: Einerseits durch die Förderung der Zellerneuerung, die bei der Vorbeugung von Hautalterung von Bedeutung ist und andererseits durch die Funktion als Antioxidans.

9. Blutarmut: Studien haben eine vielversprechende positive Wirkung von Blütenpollen bei Anämie entdeckt. Sie fördern die Aufnahme und Verwertbarkeit von Eisen im Körper und in der Folge die regenerierende Kapazität des Hämoglobins. Weiters wurde ein vorteilhafter Effekt auf den Magnesium-Stoffwechsel festgestellt.3

10. Osteoporose: In einer Studie fanden Forscher heraus, dass bestimmte Inhaltsstoffe in Blütenpollen vorbeugend dabei helfen können, Knochenverlust zu reduzieren, wie er bei Osteoporose stattfindet. Die aktiven Stoffe sind Aminosäuren. Sie sind für eine feste Knochenstruktur verantwortlich. Die Knochendichte sowie der in den Knochen befindliche Gehalt an Kalzium und Phosphaten waren nach der Gabe von Blütenpollen signifikant höher. Somit stellen Blütenpollen ein möglicherweise wirksames Mittel zum Erhalt der Knochendichte und zur Vorbeugung des Knochenabbaus durch Osteoporose dar.5

11. Allergien: Interessante Wirkung zeigen Blütenpollen nachweislich bei Heuschnupfen: Sie senken auf natürliche Weise den Histamingehalt im Körper und können allergische Symptome reduzieren. Zum Test der Verträglichkeit beginnt man am besten mit einem Granulatkörnchen unter der Zunge. Bei Ausbleiben allergischer Symptome kann die Menge gesteigert werden. Diese Wirkung zur Reduzierung allergischer Reaktionen kann mit einer Desensibilisierung verglichen werden. Durch die Einnahme erkennt der Körper die Allergene aus der Luft wieder und reagiert allmählich mit einem veränderten, adaptierten Muster. So gewöhnt sich der Organismus über einen längeren Zeitraum an die Allergene. Optimal ist es, in einer pollenfreien Saison, zum Beispiel im Winter, damit zu beginnen. Aber Achtung: Ist eine manifeste Allergie gegen Pollen oder Bienenprodukte bekannt und eine Desensibilisierung nicht erfolgreich, Abstand von der Blütenpollen-Einnahme nehmen oder unter nur ärztlicher Aufsicht vornehmen.

Blütenpollen in Kosmetikprodukten

Äußerlich aufgetragen, als Inhaltsstoff in Cremes und Salben, haben Blütenpollen nachweislich hautregenerierende und schützende Eigenschaften gezeigt.

Es gibt Studien, die die Wirkung von Blütenpollen auf die Haut untersuchten. Sie kamen zu dem Schluss, dass Blütenpollen durch ihre biologisch aktiven Inhaltsstoffe möglicherweise vor frühzeitiger Hautalterung schützen kann, gegen Trockenheit hilft, die Mechanismen der Haut gegen UVB-Strahlung und oxidative Schäden unterstützt, entzündliche Prozesse im Fortschreiten stoppt und die Bildung von Melanin reduziert.

Die Kosmetikindustrie hat Blütenpollen aufgrund ihrer Vielzahl an biologisch aktiven Inhaltsstoffen auf die Haut entdeckt. Darunter sind Komponenten bekannt, die zur Aufhellung der Haut und für mehr Feuchtigkeit eingesetzt werden, entzündungshemmend wirken und als Anti-Aging-Mittel optimistische Resultate zeigen. Als Salbe beschleunigen Blütenpollen-Wirkstoffe die Wundheilung.

Blütenpollen in Kosmetikprodukten wirken über folgende Inhaltsstoffe:

Proteine:
Der Protein-Stoffwechsel im Körper ist für viele vitale Funktionen verantwortlich. Bestimmte Faktoren rufen vorzeitige Hautalterung hervor, indem sie Freie Radikale aussenden. Das sind beispielsweise Umweltverschmutzung, UV-Strahlung, Mikroorganismen, Viren. Eine Studie hat herausgefunden, dass Faltenbildung und trockene Haut möglicherweise an einen fehlerhaft funktionierenden Protein-Stoffwechsel gekoppelt sind.9

Tenside, waschaktive Substanzen, die in Kosmetika eingesetzt werden, kann zu unangenehmen Nebeneffekten führen. Die Hornschicht schützt die tieferen Hautschichten vor mechanischen Schäden und bewahrt den natürlichen Feuchtigkeitsgehalt in der Haut. Tensid-Moleküle sind in der Lage, diese Hornschicht der Haut zu beeinträchtigen. Aus diesem Grund sind vielen Kosmetikprodukten Protein-Verbindungen zugesetzt, die diese Tenside daran hindern, die Keratinfasern in der Haut zu schädigen. Dafür werden Stoffe benötigt, die äußerst reich an Proteinen sind. Man hat herausgefunden, dass lösliche Protein-Verbindungen diese Aufgabe erfüllen und in allen Formen von Hautpflegeprodukten (Emulsion, Gel, Creme) verwendet werden kann. Diese Eiweiße wurden bisher aus pflanzlichen Quellen wie Algen oder Pilzen genommen. Vielversprechend ist in diesem Zusammenhang die Verwendung von Blütenpollen.

Aminosäuren:
Aminosäuren sind in den letzten Jahren immer mehr in den Fokus der Hautpflege gerückt. Allen voran Arginin und Glycin. Die Struktur und Zusammensetzung von Proteinen bestimmen ihre biologischen Eigenschaften. Untersuchungen haben gezeigt, dass solche Proteine, die reich an Aminosäuren sind, für ein ebenmäßiges Hautbild sorgen. UV-Strahlung ist zu großen Teilen verantwortlich ist für eine frühzeitige Hautalterung und kann bis in die Lederhaut (Dermis) vordringen. Laut klinischen Studien kann durch Aminosäuren ihre schädigenden Wirkung herabgesetzt werden. Ein starker Effekt zeigte sich bei photosensitiver (lichtempfindlicher) Haut, wo die Aminosäuren entsprechende Photonen, also Lichtteilchen, absorbieren. Die Studie bestätigt, dass Aminosäuren die Haut vor übermäßiger Melaninbildung bewahren und vor UV-Strahlung schützen können. Blütenpollen enthalten 10,4 % essentieller Aminosäuren, die in Kosmetika als Inhaltsstoff diese schützende Wirkung aufweisen.9

Kohlenhydrate:
Kohlenhydrate in den Blütenpollen (zum Beispiel Alginate, Karragen) werden in Kosmetika als Verdickungsmittel, Stabilisatoren in Emulsionen verwendet sowie für Gels und als feuchtigkeitsspendende Komponenten. Sie besitzen antioxidative, antivirale, entzündungshemmende und Anti-Aging-Eigenschaften.

Die Haut verliert alle 10 Jahre etwa 7 % ihrer Hautdicke. Durch Fucose, einem Monosaccharid in den Blütenpollen, konnte nachweislich eine Erhöhung der Dicke des Hautgewebes festgestellt werden. Oligo- und Polysaccharide können die Bildung von Kollagen fördern. UVA- und UVB-Strahlung wird bis zu einem gewissen Grad von der Hornschicht der gesunden Haut reflektiert und über das Melanin absorbiert. Ein beachtlicher Anteil dieser Strahlung kann jedoch nicht von der Haut reflektiert werden. Die Strahlung beschädigt in der Folge die DNA und andere Hautzellen. Polysaccharide sind imstande, vor UVB-Strahlung zu schützen. In einem klinischen Versuch konnte 24 Stunden durch Auftragen dieser Polysaccharide auf die Haut die Anzahl beschädigter Zellen signifikant reduziert werden.9

Die Haut ist jenes Gewebe, das am stärksten einer oxidativen Schädigung durch innere und äußere Einflüsse ausgesetzt ist. Polysaccharide haben das Potenzial, Freie Radikale unschädlich zu machen.

Ausreichend Feuchtigkeit ist vorrangig bei der Prävention der Haut vor den Zeichen des Alterungsprozesses. Die natürliche Funktion der Haut speichert Feuchtigkeit. Durch die Exponiertheit der Haut und durch Alterung funktioniert diese Eigenschaft der Haut, Feuchtigkeit zu speichern, nur mehr eingeschränkt. Trockenheit entsteht. Die Polysaccharide ersetzen diese unzureichende Funktion durch ihre Speicherfähigkeit von Wasser. Sie befeuchten und halten die Feuchtigkeit in der Haut. Polysaccharide sind als Inhaltsstoffe empfohlen, um den Feuchtigkeitsgehalt in der Haut zu steigern, wie das bei Kälte oder trockenem Klima notwendig ist.

Durch die Degeneration des Hautgewebes und die Einwirkung von UV-Strahlung sowie Freien Radikalen kommt vorzeitige Hautalterung zustande. Kohlenhydrate aus Blütenpollen werden für die Anwendung in Hautpflegeprodukten empfohlen, um die Haut vor vorzeitiger Alterung zu schützen und um sie im natürlichen Gleichgewicht zu erhalten.9

Lipide (Fette):
Studien ermittelten, dass die Hornschicht der Haut in ihrer Funktion durch von außen zugeführte Lipide gestärkt werden kann. Die Lipide und Glykolipide der Blütenpollen erfüllen in der Oberhaut (Epidermis) eine Schlüsselfunktion darin, die Hautbarriere zu stärken.

Lipopeptide werden in Kosmetika weit verbreitet eingesetzt. Als Anti-Falten-Mittel, Feuchtigkeitsspender und in Produkten zur Hautreinigung. Sie wirken antibakteriell. Lipopeptide aus Blütenpollen stellen eine wertvolle Ressource für Kosmetika dar.

Mehrfach ungesättigte Fettsäuren werden mehr und mehr für die Hautgesundheit von Bedeutung. Große Aufmerksamkeit erhalten sie aufgrund ihrer schützenden Eigenschaften. Studien haben gezeigt, dass mehrfach ungesättigte Fettsäuren in der Hautpflege die Empfindlichkeit der Haut auf schädliche Strahlung senken kann. Weiters regulieren sie den Fettstoffwechsel und helfen bei Entzündungen.9

Vitamine:
Vitamine aus Blütenpollen steigern den Schutz der Haut und reparieren möglicherweise Hautschäden, indem sie Freie Radikale neutralisieren. Abhängig davon, welches Vitamin zum Einsatz kommt, können einige Vitamine die Pigmentierung und Rötungen vermindern, die Kollagenproduktion anregen oder entzündungshemmend wirken.

Als besonders wertvoll für die Haut gilt Vitamin A (Retinol) und Provitamin A (Beta-Karotin) aus Blütenpollen. Ihre Hauptfunktion besteht in der Normalisierung der Hautzellen bei Neigung zu starker Verhornung. Retinol weist eine hohe Absorptionsrate von UV-Strahlung auf. Darüber hinaus schützt es die hauteigene DNA vor Schädigung durch UV-bedingte Lichteinwirkung.

Vitamin C wird schon lange als der Booster in der Gesichtspflege gesehen. Wenn man davon ausgeht, dass Licht die Hauptursache für Alterserscheinungen der Haut ist, verbraucht der Prozess, die Haut vor der Schädigung zu schützen, hohe Mengen an Vitamin C. Der Vitamin-C-Gehalt im Körper wird also dadurch reduziert. Die Erhöhung des Vitamin-C-Bestandes in der Haut durch Zufuhr von außen ist ein wichtiger Faktor bei der Prävention altersbedingter Hauterscheinungen. Auch in der medizinischen Kosmetik kommt Vitamin C zum Einsatz.

Vitamin E ist in der Hornschicht (Stratum corneum) der Haut reichlich vorhanden. Vitamin E hat sich als effektiv bei der Behandlung von Hyperpigmentierungen (Melasmen) erwiesen sowie bei Kontakt-Ekzemen (Dermatitis). Laut klinischen Studien verringert Vitamin E die Faltentiefe und Altersflecken, die aufgrund von Lichteinwirkung entstanden sind. Vitamin E zeigt eine verdickende Wirkung auf die Hornschicht und eine Zunahme der Zellen in der Basalschicht. Unter dem Elektronenmikroskop wurde sichtbar, dass es zu einer Reparatur der Kollagen- und Elastin-Fasern kam, welche durch UV-Strahlung geschädigt war.

Das in Blütenpollen reichlich enthaltene B3 (Nicotinamid) beherbergt ein Co-Enzym, das der Haut durch seine entzündungshemmende Eigenschaft zuträglich ist. Es kommt bei Akne wirksam zum Einsatz. Das Co-Enzym unterstützt daneben auch die Fettsäuren und Ceramide bei ihrer Arbeit, die Haut vor Feuchtigkeitsverlust zu bewahren.9

Polyphenole:
Polyphenole gehören zu den berühmten sekundären Pflanzenstoffen, die lange Zeit ein Geheimnis in der Forschung blieben. Man hat ihnen seit jeher vielfach positive Wirkungen zugeschrieben, sowohl nach der Einnahme als auch durch äußerliche Anwendung. Sie sind Antioxidantien, die Freie Radikale neutralisieren. Ihre Wirkung ist in der Zwischenzeit durch etliche klinische Studien belegt, man kennt aber noch nicht vollständig ihre Funktionsweise im Detail. Unbestritten ist jedoch, dass Polyphenole die entzündliche Auswirkung der UV-Strahlung kontrollieren, oxidativen Stress reduzieren, die Schädigung der DNA verringern und die Immun-Antwort verbessern. Die für die Haut wichtigsten Polyphenole sind: Katechine, Genisteine, Reservatrole, Proanthocyanidine, Silymarine.

Im antiken China wurden Blütenpollen zur Aufhellung der Haut eingesetzt. Heut weiß man, dass die Polyphenole für die Hautaufhellung verantwortlich sind. Die aufhellende Wirkung ist beispielsweise bei unregelmäßiger Pigmentierung hilfreich. Lange Zeit waren synthetische chemische Stoffe in Cremes zur Aufhellung beliebt, natürliche Wirkstoffe werden hierbei aber von vielen Anwendern vorgezogen. Blütenpollen besitzen das Potenzial, bei Hyperpigmentierung zu reduzierend zu wirken und zur Verbesserung des allgemeinen Hautbildes beizutragen.

Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass Blütenpollen als ein natürliches Produkt mit rund 70 % biologisch aktiver Stoffe schützende Mechanismen gegen Hautalterung, Trockenheit, UV-Strahlung, oxidative Schäden, entzündliche Reaktionen und gegen Hyperpigmentierung besitzt. Der Einsatz von Blütenpollen in der kosmetischen Anwendung weist ein breites Spektrum an Möglichkeiten auf, die Haut in verschiedenen Prozessen zu unterstützen.9.

Blütenpollen essen – Die richtige Einnahme

Blütenpollen essen
Blütenpollen eignen sich perfekt um beispielsweise Yoghurts oder Müslis zu garnieren.

Das Gold der Bienen als Nahrungsergänzung liegt in gereinigter Form vor. Es kann frisch oder getrocknet gegessen werden.

Geschmack: Blütenpollen schmecken süßlich bis herb, je nach Herkunft und Zusammensetzung.

Art der Einnahme: Ideal ist es, die Blütenpollen auf nüchternen Magen einzunehmen. Die empfohlene Menge liegt bei den meisten Produkten bei einem Esslöffel pro Tag. Blütenpollen können pur gegessen werden oder in Frühstücksflocken, Haferbrei, Smoothies, Yoghurts, Müslis eingerührt werden. Als Topping auf Pancakes oder Smoothie-Bowls sind Blütenpollen bei Food-Bloggern beliebt. Nach Geschmack und Belieben sind Blütenpollen kaum Grenzen gesetzt. Erhitzt werden oder auf heißen Speisen sollten die Körnchen aber nicht, dabei gehen Nährstoffe verloren.

Lagerung: An einem kühlen, dunklen Ort gelagert, ist die angegebene Haltbarkeit gewährleistet.

Bio-Blütenpollen

Als Naturprodukt gibt es Blütenpollen auch in Bio-Qualität. Sie sind naturrein und mindestens 95 % der Inhaltsstoffe müssen aus ökologischer Produktion stammen. Das bedeutet, dass keine isolierten oder synthetischen Inhaltsstoffe enthalten sein dürfen. Ein entsprechendes Siegel gibt Auskunft, welche Stelle die Kontrolle vorgenommen hat. Abgebildet ist auch die sogenannte Kontrollstellennummer. Bei Bio-Produkten von Online-Händlern, die der Kennzeichnungspflicht unterliegen, muss ebenfalls eine Zertifizierung als Bio-Produkt vorhanden sein.

Gewichtsabnahme mit Blütenpollen – Macht das Sinn?

Blütenpollen können bei Diäten und Gewichtsabnahmen einen potenziellen Nährstoffmangel ausgleichen. Durch den hohen Proteinanteil in Blütenpollen ist für den Erhalt der Muskeln gesorgt. Und um zu verhindern, dass sich übermäßig Muskelmasse durch einseitige Diäten und durch eine reduzierte Nahrungsaufnahme ergibt. Das enthaltene Lecitihin beeinflusst den Fettstoffwechsel, was ein Vorteil bei der Gewichtsabnahme sein könnte.

Superfood – Sind Blütenpollen gesund?

Ja. Qualität und Reinheit des Produkts sind dabei entscheidend. Blütenpollen beinhalten eine Vielzahl gesundheitsfördernder Stoffe und werden aus dem Grund gerne zu den sogenannten Superfoods gezählt, das sind Nahrungsmittel mit einer besonders hohen Nährstoffdichte. Sie können eine positive und stärkende Wirkung auf den Organismus des Menschen haben. Studien bestätigen, dass Blütenpollen eine wertvolle Quelle zur Nahrungsergänzung sind.2

Blütenpollen Allergie

Es gibt Menschen, die auf Bienenprodukte mit allergischen Symptomen reagieren. In diesem Fall, wenn Bienenprodukte nicht vertragen werden und eine Gewöhnung an die Produkte erfolglos geblieben ist, sollte unbedingt jede Art von Blütenpollen, egal ob als Tinktur, Kapsel oder pur, gemieden werden.

Man erkennt eine allergische Reaktion an folgenden Symptomen, kurz nach der Einnahme eines Produktes:

  • Plötzlich laufende Nase
  • Tränende Augen
  • Anschwellende Schleimhäute
  • Haus-Ausschlag oder Rötung
  • Halskratzen
  • Asthma oder Atemnot
  • Fiebriges Gefühl
  • Niesen

Risiken und Nebenwirkungen von Blütenpollen

Da es sich bei Blütenpollen nicht um ein Medizinprodukt handelt, gibt es keine Liste an Nebenwirkungen, wie sie auf Beipackzetteln von Arzneimitteln ausgewiesen sind. Bei Blütenpollen wie bei jedem Nahrungsergänzungsmittel dürfen keine Hinweise zu möglichen Wirkungen oder unerwünschten Wirkungen am Produkt angeführt sein. Auch bei Naturprodukten wie Blütenpollen und natürlichen Stoffen gibt es Reaktionen des Körpers, die unerwünscht sein können.

Ein Aspekt, der bei der Einnahme von Blütenpollen berücksichtigt werden muss, ist die Belastung der Erde, auf dem die ursprünglichen Pflanzen wachsen. Herbizide, Pestizide, Schwermetalle, Bakterien und Pilzgifte (Mykotoxine), botanische Giftstoffe in den für Menschen giftigen Pflanzen und andere Einflussfaktoren gehen in die fertigen Blütenpollen über. Das stellt ein potenzielles Risiko besonders bei Blütenpollen-Produkten in Granulatform dar.

Achtung: Allergiker sollten eine mögliche Einnahme ärztlich abklären, um unerwünschte Reaktionen, wie im schlimmsten Fall einen anaphylaktischen Schock, bedingt durch eine Pollenallergie, auszuschließen. Diabetiker nehmen Blütenpollen am besten nur nach Absprache mit dem Arzt ein. Sie erhöhen den Blutzuckerspiegel. Besteht eine Überempfindlichkeit gegen Bienenprodukte, ist in diesem Fall ärztliche Konsultation vor einer Einnahme ratsam.

Blütenpollen kaufen – Arten von Produkten

Blütenpollen Produkte
Blütenpollen Produkte gibt es in vielen verschiedenen Formen.

Wer Blütenpollen kaufen möchte, sollte am besten auf heimische Produkte zurückgreifen. Sie enthalten Pollen aus der Region, die dem Körper physiologisch bekannt sind. Auch bei einer geplanten Anpassung des Körpers bei einer bestehenden Allergie spielt das eine entscheidende Rolle für den potenziellen Erfolg. Das Immunsystem erkennt die Pollenarten und reagiert im Idealfall mit einer Gewöhnung.

Aufgrund von Industrie und menschlicher Besiedelung ist das Erdreich in nicht kontrollierten Gebieten belastet und ebenso die Pollen der Pflanzen, die auf dieser Erde wachsen. Die schädlichen Stoffe werden übernommen und wirken auf den Organismus. Generell sind Produkte aus der EU sicher hinsichtlich Qualität, Reinheit, Verarbeitung. Die strengen EU-Richtlinien von Nahrungsergänzungsmittel schließen Kontaminationen aus, die eventuell bei Produkten aus Drittländern durch andere Pestizid- und Lagerungsgesetze und den Importweg möglich sind.

Kaufen kann man Blütenpollen beim Imker, auf Märkten oder in manchen Supermärkten, Bio-Läden und Drogeriemärkten. Mittlerweile bieten Online-Shops viele gute Blütenpollen-Produkte an. Stammen sie aus dem Ausland, ist immer auf eine einwandfreie und geprüfte Qualität zu achten.

Blütenpollen sind in unterschiedlichen Formen erhältlich:

1. Granulat
Betrachtet man nur die Bestandteile, sind Blütenpollen als Granulat am vielleicht wertvollsten. Das Pollengemisch der Biene wird hier nicht zerstört, sondern bleibt in seinem vollen Nährstoffgehalt bestehen. Zu bedenken ist, dass gewisse Teile der Pollenkörner (Sporopollenin im Pollenkitt) schwer verdaulich sein könnten und die Bioverfügbarkeit im Körper herabgesetzt. Das heißt, die Verwertbarkeit ist in einem gewissen Grad eingeschränkt und größere Mengen sind für die Einnahme eventuell notwendig.

Granulat ist frisch oder getrocknet erhältlich. Durch die Trocknung allein wird der Gehalt an Inhaltsstoffen nicht beeinflusst, sie dient der Haltbarkeit. Ist der Trocknungsprozess mit großer Hitze verbunden, kann der Nährstoffgehalt vom ursprünglichen Gehalt abweichen. Frische Blütenpollen sind nicht lange haltbar. Man kann sie im Tiefkühlfach konservieren.

Ein Anreiz für viele, das Granulat zu kaufen, ist sicherlich das Geschmackserlebnis, das bei anderen Produktformen entfällt. Blütenpollen mögen viele aufgrund ihres meist süßlichen Geschmacks. Es fällt leichter, die tägliche Einnahme mit dem Frühstück oder einem Snack zu verbinden.

2. Tinktur
Die Tinktur basiert auf einer Verarbeitung der Blütenpollen und einer Verdünnung mit Ethanol, also Alkohol. Damit sind Blütenpollen zwar nicht in ihrer Reinform vorhanden, ein Vorteil von der Tinktur ist jedoch die bessere Verwertbarkeit der enthaltenen Stoffe.2

3. Kapseln
Wer eine einfache Handhabe zur Einnahme von Blütenpollen sucht, für den sind Kapseln unter Umständen geeignet. Zur Herstellung von Kapseln wird das Pollengranulat der Bienen verfeinert und weiterverarbeitet.

4. Tabletten
Für die Herstellung von Tabletten aus Blütenpollen müssen die Körner fein zermahlen werden, um sie anschließend in Tablettenform zu pressen. Inwiefern die Zerkleinerung und Pressung den Inhaltsstoffen schadet, kann nicht exakt gesagt werden, in jedem Fall aber wird die Schale des Pollenkorns aufgebrochen.

5. Trinkampullen
Ampullen sind kleine Fläschchen Blütenpollen-Lösung. Eine Ampulle ist für eine einmalige Portion vorgesehen. Ampullen gibt es in verschiedenen Packungsgrößen, für eine kurmäßige Anwendung über einen Zeitraum von einigen Wochen.

6. Kombinationsprodukte
Blütenpollen bekommt man oft als Kombinationsprodukt mit Propolis und Gelée Royale. Diese Produkte sind teurer, aber durchaus zu empfehlen, wenn man die Vorzüge aller in einem Produkt vereint haben möchte.

Aufbewahrung von Blütenpollen

Bewahren Sie getrocknetes Blütenpollen-Granulat und andere Blütenpollen-Produkte an einem kühlen, dunklen Ort auf. Frisches Granulat muss nach der angegebenen Haltbarkeit entsorgt oder vor Ablauf tiefgekühlt werden, um die Haltbarkeit zu verlängern.

Qualitätsmerkmale von Blütenpollen

Transparenz ist das wichtigste Kriterium beim Kauf von Blütenpollen. Der Ursprung der Blütenpollen, also das Anbaugebiet, bzw. Ernte- und Herstellerland, müssen angegeben sein. Ist kein Ursprungsland ausgewiesen, sollte von einem Kauf eines solchen Produkts Abstand genommen werden. Blütenpollen gehören generell nicht zu den günstigsten Produkten. Ist in diesem Fall ein Produkt besonders billig, sollte ein Blick auf die Angaben gemacht werden.

Gute Qualität ist dann gegeben, wenn Blütenpollen-Produkte keine Zusatzstoffe beinhalten wie Konservierungsmittel, Zucker, Aromen.

Die Zwischenlagerung der Blütenpollen-Produkte ist mitentscheidend für den Erhalt der Qualität. Ein kühler, dunkler Ort ist notwendig, damit das Produkt und seine Inhaltsstoffe keinen Schaden nehmen. Daher beim Kauf auf einen etablierten und seriösen Händler achten.

Geschichte der Blütenpollen

Der Konsum von Blütenpollen ist so alt, dass er sogar in der Bibel festgehalten ist. Der Mensch konsumierte Blütenpollen zuerst zusammen mit Honig. Er beobachtete die Arbeit der Bienen, wie ihnen Blütenpollen als Nahrung diente und die Bienenpopulation vor Bakterien schützte. Im Laufe der Zeit probierten die Menschen aus, wie das wertvolle Gut der Bienen auf verschiedene Zustände und Beschwerden wirkte. In der Antike erkannte man in verschiedenen Gebieten der Erde (China, Griechenland, Ägypten, Rom) Blütenpollen als nahrhafte Quellen. Im antiken China schätzen Anwenderinnen Blütenpollen zur Aufhellung der Haut sowie in der Chinesischen Medizin gegen zahlreiche Beschwerden. Aristoteles, Hippokrates, Pythagoras und Plinius machen in den antiken medizinischen Texten Rede von den Blütenpollen. Aus dem Mittelalter existieren schriftliche Aufzeichnung über die beruhigende Wirkung von Blütenpollen und den Vorzügen bei Magen-Darm- und Herz-Kreislauf-Beschwerden. Die Pollenfallen, wie sie Imker in der modernen Bienenzucht verwenden, sind seit den 1950er Jahren in Verwendung. Die moderne Wissenschaft hat Interesse daran gefunden, die Bestandteile von Blütenpollen zu untersuchen und die Vielzahl an positiven Wirkungen zu belegen. Der Einsatz in der Naturheilkunde erfährt eine zunehmend fundiertere Basis über die Apitherapie. Im Zuge des Superfood-Booms geraten Blütenpollen noch mehr in den Mittelpunkt.

Aussichten von Blütenpollen

Die Wissenschaft beschäftigt sich schon seit längerem mit der Wirkung von Blütenpollen in unterschiedlichen Studien. Die vielversprechende Bandbreite an potenziell bioaktiven und therapeutischen Eigenschaften der Pollenkörner ist Ausgangspunkt weiterer Untersuchungen. Intensivere Studien sind notwendig, um Blütenpollen in der medizinischen Therapie verwenden zu können. Es existieren zahlreiche Bestandteile und Eigenschaften in Blütenpollen, die noch keiner Studie unterzogen wurden. Die Herausforderung sind ihre variablen Komponenten aufgrund der geografischen Verbreitung. Blütenpollen sind ein reines Naturprodukt, das in identer Weise nicht synthetisch hergestellt werden kann, bzw. gerade durch die natürliche Entstehung so wertvoll ist.

Blütenpollen – Fazit

Die Anwendung von Blütenpollen als ergänzende oder unterstützende Maßnahme bei Leistungsschwäche, Mangelernährung oder physischer Anstrengung hat sich nachweislich als positiv erwiesen. Die Ansätze aus klinischen Untersuchungen bei verschiedenen Krankheitsbildern, als komplementäre Gabe, sind vielversprechend, benötigen jedoch weitere klinische und experimentelle Studien, um Blütenpollen als therapeutisches Mittel zu verifizieren und gezielt zu verabreichen. Nach dem bisherigen Stand der Forschung wird vorgeschlagen, Versuche zur Isolierung schädlicher Toxine und Pestizide sowie Schwermetalle zu unternehmen. Durch den hohen Gehalt an Phenolen und Flavonoiden stellen Blütenpollen ein effektives Mittel zur Bekämpfung Freier Radikale dar. Bioaktive Blütenpollen-Inhaltsstoffe scheinen demnach den größten Stellenwert als Tinktur zu haben.

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